Hoffmann verteidigt klare Unterstützung für Brosius-Gersdorf

Alexander Hoffmann (Archiv)

<h3>CSU-Politiker Hoffmann verteidigt Vorgehen im Fall Brosius-Gersdorf</h3> Der Vorsitzende der CSU im Bundestag, Alexander Hoffmann, hat sein Verhalten im Fall Frauke Brosius-Gersdorf verteidigt. Anders als die meisten Unionspolitiker setzte er sich bis zuletzt für die Wahl der SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht ein

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Hoffmann verteidigt Haltung im Fall Brosius-Gersdorf

Der Vorsitzende der CSU im Bundestag, Alexander Hoffmann, hat sein Vorgehen im Fall Frauke Brosius-Gersdorf verteidigt. Er hatte sich, anders als die meisten Unionspolitiker, bis zuletzt für die Wahl der SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht eingesetzt.

Streit um Wahl zum Bundesverfassungsgericht

Wegen des Widerstands in der Union hatte Unionsfraktionschef Jens Spahn die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf unmittelbar vor der geplanten Abstimmung Anfang Juli von der Tagesordnung des Bundestages nehmen lassen. Dies löste eine Koalitionskrise aus.

Hoffmann sagte der „Süddeutschen Zeitung“, Vertragstreue und Verlässlichkeit seien sehr wichtig, wenn eine Koalition erfolgreich sein solle. Er betonte, Brosius-Gersdorf sei nicht seine Kandidatin gewesen. Im Gesamtpaket habe er jedoch erklären können, warum er sich für ihre Wahl eingesetzt habe.

Begründung für offene Positionierung

Transparenz in der Politik

Zu seiner öffentlichen Unterstützung für Frauke Brosius-Gersdorf sagte Hoffmann, er hätte sich auch zurückhalten können, das wäre einfacher gewesen. Er halte es jedoch für wichtig, in der Politik zu erklären, was man tue. Dies sei mit Aufwand verbunden und schaffe eine Angriffsfläche, mache Politik aber glaubwürdig.

Verhältnis zu SPD-Fraktionschef Miersch

Über seinen Umgang mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, sagte Hoffmann, ihr Verhältnis sei sehr gut, man vertraue einander.

Zusammenarbeit in der Koalition

Für die weitere Arbeit in der Koalition zeigte sich der CSU-Landesgruppenchef zuversichtlich. „Miersch, Spahn und ich sind ein gutes Dreigestirn“, sagte Hoffmann. Man sei zusammengewachsen, und dabei habe die Klausur der Fraktionsspitzen Ende August in Würzburg eine wichtige rolle gespielt. Den „Geist von Würzburg“ gebe es in dieser Koalition wirklich.

CSU-Winterklausur in Kloster Seeon

An diesem Dienstag beginnt die traditionelle Winterklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten in Kloster Seeon. Alexander Hoffmann ist dort erstmals Gastgeber.

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