Sollten die berliner Grünen nach der Wahl in die Regierung kommen, will deren Spitzenkandidat Werner Graf die enteignung großer Wohnungskonzerne umsetzen.Das sagte Graf dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe). Er fügte hinzu: „Ich habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass ich vergesellschaften will.“
Pläne zur Vergesellschaftung
Werner graf bekräftigte damit die Absicht, Wohnungsunternehmen zu vergesellschaften, falls die Grünen in der Regierung mitregieren. Er betonte, dass dieser Schritt Teil seiner politischen Zielsetzung sei.
Finanzierung und Gegenwert
Graf erklärte, Berlin müsse für die Vergesellschaftung Kredite aufnehmen.Zugleich erwerbe das land durch den Schritt einen Gegenwert. Nach seinen Angaben schütten die Firmen, die übernommen würden, derzeit erhebliche Gewinne aus. Außerdem würden durch die Wohnungen Mieteinnahmen erzielt.
Weitere Maßnahmen gegen die Mietenkrise
Graf hob hervor, dass neben einer Vergesellschaftung weitere Maßnahmen notwendig seien. „Eine vergesellschaftung wird Zeit benötigen, deshalb brauchen wir auch ein Bezahlbare-Mieten-Gesetz, deswegen müssen wir viel mehr Büroräume zu Wohnungen umbauen“, sagte er.
Hintergrund
Graf tritt bei der Abgeordnetenhauswahl am 20.September als Spitzenkandidat der Berliner Grünen an.



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