Grüne wollen Merz im Rentenstreit nicht aus der Patsche helfen

Katharina Dröge (Archiv)

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge bekräftigt, dass ihre Partei dem Rentenpaket im Bundestag ohne eigene Positionen nicht zustimmt

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Grünen-Fraktionschefin Dröge knüpft Zustimmung zum Rentenpaket an Bedingungen

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, hat bekräftigt, dass ihre Partei dem geplanten Rentenpaket im Bundestag nicht zustimmen wird, wenn zentrale Positionen der Grünen unberücksichtigt bleiben.

Forderungen der Grünen zum Rentenniveau

Dröge betonte im RBB-Inforadio, es müsse darum gehen, dass alle Generationen ein gutes Rentenniveau haben. Für die Grünen sei klar, dass das Rentenniveau nicht weiter abgesenkt werden könne. Die Rente müsse nach ihrer Ansicht von mehr Schultern getragen werden.

Als ersten Schritt forderte Dröge, dass auch Bundestagsabgeordnete in die Rentenversicherung einzahlen. Außerdem brauche es mehr Erwerbstätigkeit von Frauen und Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Eine zentrale Frage sei zudem, wie Menschen länger gesund arbeiten könnten.

Dröge zu Rolle von Friedrich Merz

Mit Blick auf die Regierungsarbeit sagte Dröge, CDU-Chef Friedrich Merz müsse zeigen, ob er sein „Regierungshandwerk“ im Griff habe. Die Grünen könnten Merz nicht in jeder „Chaos-Situation“ aus der Patsche helfen,das müsse er selbst bewältigen. Man sei bereit, über Inhalte zu sprechen, allerdings nur auf Grundlage der eigenen inhaltlichen Vorstellungen.

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