Gazelle Sharmahd spricht von „Politizid“ im Iran

Anti-Iran-Protest (Archiv)

Die Aktivistin Gazelle Sharmahd wirft dem iranischen Regime vor, einen "Politizid" an der eigenen Bevölkerung durchzuführen. Hinweise darauf seien trotz Internetabschaltung sichtbar

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Vorwürfe gegen das iranische Regime

Die Aktivistin Gazelle Sharmahd, Tochter des hingerichteten Deutschen Jamshid Sharmahd, erhebt schwere Vorwürfe gegen das Mullah-regime im Iran.Sie beschuldigt das Regime, einen „Politizid“ an der eigenen Bevölkerung durchzuführen. diese Anschuldigungen basieren auf Videos und Nachrichten, die trotz der weitgehenden abschaltung des Internets im Iran durchsickern.

Militärische Präsenz und Gewalt

Sharmahd berichtet, dass Milizen aus dem Libanon und dem Irak im Iran patrouillieren und auf Arabisch rufen: „Wir dienen dir, Khamenei“.Diese Milizen sollen laut Sharmahd mit Maschinengewehren gegen Zivilisten vorgehen. Sie bezeichnet die Taten als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Widerstand und internationale Verantwortung

Trotz der Gefahr mobilisieren sich die Menschen im Iran weiter. Beerdigungen würden sich in revolutionäre versammlungen verwandeln. Sharmahd fordert gezielte militärische Schläge gegen die Revolutionsgarden, um das Morden zu stoppen. Sie betont, dass Deutschland als größter Handelspartner des Iran eine historische Verantwortung trage, ein Tribunal nach dem Vorbild der Nürnberger Prozesse einzuleiten. Der Fall ihres Vaters könne als Präzedenzfall dienen, um Haftbefehle gegen Regime-Funktionäre zu erlassen.

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