Gaza: Israels Ex-Premier hofft auf Stoppsignal Trumps

Israelische Fahne in einem Kibbuz (Archiv)

Israels Ex-Premier Olmert erwartet von US-Präsident Trump ein klares Stoppsignal und deutliche Forderungen an Israel im Gaza-Konflikt

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Olmert fordert deutliches Signal von Trump ​an Israel

Israels ehemaliger Ministerpräsident Ehud Olmert ‍hat sich ​dafür ausgesprochen, dass US-Präsident Donald Trump klarere Schritte gegenüber Israel unternimmt und seine Erwartungen unmissverständlich formuliert. ⁢In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ erklärte Olmert: „Ich hoffe, dass ⁣Trump bald die Geduld mit netanjahu verliert.“

Appell an US-Präsident Trump

Olmert‌ betonte, der ⁣US-Präsident habe die Möglichkeit, den israelischen Ministerpräsidenten zum einlenken ‌zu⁣ bewegen. Er schlug vor, Trump solle Netanjahu nach Washington‍ einladen und ​ihm deutlich machen: „Bibi, es⁢ langt. Hör sofort auf damit.“

Kritik ⁢an Israels Vorgehen⁣ im Gazastreifen

Olmert äußerte Zweifel an der‌ Begründung,vom Gazastreifen gehe weiterhin eine existenzielle Gefahr für Israel aus,insbesondere nach den Erfolgen gegen die Hamas-Führung und deren Infrastruktur. Seiner Ansicht nach unterstützt die Mehrheit der israelischen Bevölkerung den⁢ Krieg nicht mehr. Olmert bezeichnete das Vorgehen Israels im Gazastreifen als einen politischen Privatkrieg, ​der nur noch den‌ interessen von Ministerpräsident Netanjahu diene.

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