Die Union rutscht im sogenannten „Trendbarometer“ von RTL und ntv weiter ab und erreicht einen neuen historischen Tiefstwert.
Umfrageergebnisse
Parteienstärken
Laut der jüngsten Erhebung des meinungsforschungsinstituts Forsa fallen CDU und CSU um einen Punkt auf 19 prozent. Damit liegen sie erstmals unter der 20-Prozent-Marke.das ist ein neuer Tiefstwert in dieser Erhebung und liegt deutlich unter dem Ergebnis der Union bei der Bundestagswahl 2021 unter Kanzlerkandidat Armin Laschet.
Die AfD verliert ebenfalls einen Prozentpunkt und bleibt mit 26 Prozent weiterhin stärkste Kraft.
Die Grünen geben einen Punkt ab und kommen auf 16 Prozent.
Die SPD legt um zwei Prozentpunkte auf 14 Prozent zu und rückt näher an die grünen heran.
Linke (12 prozent),FDP (4 Prozent) und BSW (3 Prozent) bleiben unverändert.
Nichtwähler und Unentschlossene
Der Anteil der nichtwähler und Unentschlossenen liegt aktuell bei 24 Prozent. Das ist weiterhin mehr als der Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).
Politische Kompetenz
Nur noch neun Prozent trauen CDU und CSU am ehesten zu,die Probleme in Deutschland zu lösen. Die Union rutscht damit unter die Zehn-Prozent-Marke und verliert gegenüber der Vorwoche einen Punkt.
Die AfD liegt trotz eines Rückgangs um einen Prozentpunkt mit zwölf Prozent weiterhin vorn.
Die SPD gewinnt zwei Punkte und kommt auf acht Prozent. Damit zieht sie fast mit der Union gleich.
Die Grünen verlieren einen Punkt und liegen bei sieben Prozent.
Die Linke bleibt bei sechs Prozent.
Unverändert traut eine Mehrheit von 55 Prozent keiner Partei zu,die Probleme in deutschland am besten lösen zu können.
Zufriedenheit mit dem Bundeskanzler
Die Zufriedenheit mit bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt auf einem extrem niedrigen Niveau. Wie in der Vorwoche sind lediglich elf Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden.87 Prozent sind dagegen unzufrieden.
Auch im eigenen politischen Lager überwiegt die Kritik.Unter den Anhängern von CDU und CSU sind 39 Prozent mit Merz zufrieden, während 59 Prozent seine arbeit negativ bewerten.
Methodik
Datenbasis: 2.501 Befragte.
Zeitraum: 22. bis 28. September 2026.


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