SPD im Umfragetief
Die SPD erreicht laut dem aktuellen „Trendbarometer“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa für RTL und ntv mit 11 Prozent den niedrigsten Stand seit Dezember 2019. Die Union verbessert sich um einen punkt auf 22 Prozent,während die AfD mit 27 Prozent stärkste Kraft bleibt. Die Grünen stehen bei 15 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent und die BSW bei 3 Prozent.
Wählergruppen und politische Kompetenz
In bestimmten Wählergruppen zeigt sich ein deutlicher Abstand zwischen den Parteien. Die Union erzielt bei über 60-Jährigen rund 31 Prozent, bei Rentnern etwa 32 prozent und bei Katholiken gut ein Drittel der Stimmen. Die AfD liegt bei Männern bei 35 Prozent, bei Erwerbstätigen bei 32 Prozent, bei Arbeitern bei 48 prozent, bei Selbständigen bei 41 Prozent, bei Konfessionslosen bei 32 Prozent und im ländlichen Raum bei 38 Prozent.
Bei der Frage nach der politischen Kompetenz liegen Union und AfD mit jeweils 13 Prozent gleichauf. Die Grünen folgen mit 8 Prozent, die SPD mit 5 Prozent und die Linkspartei mit 4 Prozent. 55 Prozent der Befragten trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen.
Bewertung von Parteiführern
Die Schwäche der SPD spiegelt sich auch in der Bewertung ihres Parteichefs Lars Klingbeil wider. Seine Werte im Forsa-Politiker-ranking sind seit 2021 gesunken. Bundeskanzler Friedrich Merz erhält ebenfalls schlechte bewertungen, mit nur 14 Prozent Zufriedenheit unter den Bundesbürgern.
Wirtschaftliche Lage
die wirtschaftliche Lage wird von den Deutschen so schlecht eingeschätzt wie seit der Corona-Zeit und dem Ausbruch des Ukraine-Krieges nicht mehr. 65 Prozent befürchten eine Verschlechterung, während nur 13 Prozent mit einer Besserung rechnen.Die Daten basieren auf 2.502 Befragten im Zeitraum vom 2. bis 8. Juni 2026.



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