EU-Kommission plant Investitionspflicht für Dekarbonisierung
Die EU-Kommission plant, Unternehmen zur Investition in die Dekarbonisierung in Europa zu verpflichten. Diese Maßnahme soll mit der geplanten Abschwächung des Emissionshandels,einem zentralen EU-Klimaschutzinstrument,verknüpft werden.
Bestätigung durch EU-Klimakommissar
Das „Handelsblatt“ berichtet unter Berufung auf hochrangige EU-Beamte über das Vorhaben. EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra bestätigte dem Blatt, dass die EU sicherstellen müsse, dass auch die Mehrheit der Unternehmen im Mittelfeld der Transformationsziele eine vielversprechende zukunft habe. dies erfordere Flexibilität, die jedoch an Auflagen und Investitionen in Europa gebunden sei.
Reform des Emissionshandels
Die EU-Kommission plant, den Europäischen Emissionshandel (ETS) im Rahmen einer umfassenden Reform noch vor der Sommerpause an die abgeschwächten 2040-Klimaziele anzupassen. Geplant ist unter anderem, über einen längeren Zeitraum kostenlose Zertifikate auszugeben. Gleichzeitig sollen Unternehmen die eingesparten Summen in die Transformation ihrer werke in Europa investieren. Insider berichten, dass dies bisher nicht ausreichend geschehen sei. Die EU will damit verhindern, dass die Industrie abwandert und CO₂-Emissionen ins Ausland verlagert werden.



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