Erste Maßnahmen gegen postinfektiöse Erkrankungen beschlossen

Patient mit Infusionsständer (Archiv)
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Der Steuerungskreis der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen hat erste Maßnahmen beschlossen, teilte das Bundesforschungsministerium mit

Einleitung

Der Steuerungskreis der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen hat in seiner konstituierenden Sitzung erste Maßnahmen beschlossen. dies teilte das Bundesforschungsministerium am Freitag mit.

Hauptteil

Ministerin Dorothee Bär (CSU) betonte die Dringlichkeit eines besseren Verständnisses für die Ursachen und Mechanismen postinfektiöser Erkrankungen sowie die Notwendigkeit schnellerer Therapien. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören der Aufbau einer umfangreichen Datenbasis zu postinfektiösen Erkrankungen und die Förderung der Sequenzierung des Erbguts von gesunden und erkrankten Menschen. Zudem wird die Stärkung klinischer Studien der Phasen 2 bis 3a angestrebt, um mögliche Therapieansätze schnell in der Praxis zu testen.

Hintergrund

Themenspezifische Arbeitsgruppen sollen eingerichtet werden, um die Übertragung von Forschungsergebnissen in die praxis zu fördern. Das Ministerium arbeitet dabei eng mit Beteiligten aus Bund und Ländern, Forschung, Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft zusammen. Insgesamt sind dreizehn Institutionen und Verbände beteiligt.Die Maßnahmen sollen ab dem zweiten Quartal 2026 umgesetzt werden, weitere Förderausschreibungen sind im Laufe des Jahres geplant.


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