Dobrindt plant Sicherheitsoffensive

Alexander Dobrindt am 18.12.2025

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat eine Sicherheitsoffensive gegen äußere Bedrohungen, Terrorismus und organisierte Kriminalität angekündigt

Gevita Tagesresidenz

Sicherheitsoffensive von Bundesinnenminister dobrindt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat eine Sicherheitsoffensive gegen äußere Bedrohungen, Terrorismus und organisierte Kriminalität angekündigt. „dafür stärken wir unsere Sicherheitsbehörden mit klaren befugnissen“, sagte Dobrindt dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „2026 steht für Sicherheit, Stabilität und Schutz“, so der Minister. Die Menschen sollten sich im Alltag und zu Hause sicher fühlen.Wer die Demokratie in deutschland angreife, treffe auf einen wehrhaften Staat.

Geplante neue Befugnisse für Sicherheitsbehörden

Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse

Nach Informationen des „Handelsblatt“ will der Innenminister unter anderem Gesichtserkennung durch Künstliche Intelligenz (KI) ermöglichen. Dabei geht es um den biometrischen Internetabgleich von bilddaten. Auch die automatisierte datenanalyse und die Speicherung von IP-Adressen sollen erlaubt werden.

anpassung der Befugnisse der Bundespolizei

Dobrindt plant zudem,das Gesetz zu den Befugnissen der Bundespolizei an die aktuelle Lage anzupassen. Der Behörde soll demnach die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) ermöglicht werden. Außerdem sind erweiterte Befugnisse vorgesehen, um digitale Angriffe, gezielte Desinformation oder Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur abwehren zu können, insbesondere wenn diese aus Russland gesteuert werden.

Abwehr hybrider Bedrohungen und Cyberangriffe

Gegen hybride Bedrohungen wolle man „konsequent“ vorgehen, erklärte Dobrindt.Dafür sollen rechtliche Voraussetzungen für Abwehrschläge im Cyberraum geschaffen werden. Im Rahmen der Gefahrenabwehr soll es den Sicherheitsbehörden des Bundes künftig erlaubt sein, die Server-Infrastruktur oder die digitalen Systeme von Angreifern auch im Ausland lahmzulegen.

Projekt „Cyber-Dome“ und internationale Zusammenarbeit

nach den Vorstellungen des Ministers soll im kommenden Jahr der sogenannte „Cyber-Dome“ vollendet werden. dabei handelt es sich um eine automatisierte Abwehr von Angriffen im Netz. Dobrindt will nach eigenen Angaben von den Erfahrungen Israels profitieren und eng mit dem Land zusammenarbeiten.

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