DIW warnt vor eskalierenden Verteilungskonflikten

Marcel Fratzscher (Archiv)

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor Verteilungskonflikten in der Bundesregierung

Gevita Tagesresidenz

Fratzscher warnt vor wachsendem Verteilungskampf in der Bundesregierung

Der Präsident des Deutschen Instituts für wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung und fordert ein Ende des Streits um Sozial- und Rentenfragen.„Die Bundesregierung und alle drei Regierungsparteien sollten den Verteilungskampf beilegen und nun zügig faire und wirtschaftlich kluge Lösungen vorlegen“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“.

auslöser: Debatte über höhere Rente für Handwerker

Vorschlag von CDU-Politiker Mattfeldt

Hintergrund der Äußerungen ist ein Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten und Haushaltspolitikers Andreas Mattfeldt.Mattfeldt hatte in der „Bild“-Zeitung für eine höhere Rente für Handwerker plädiert.

Einschätzung des DIW-Präsidenten

Dazu sagte Fratzscher: „Es entbrennt zunehmend ein Verteilungskampf in der deutschen Politik,da alle nun realisieren,dass wir in Deutschland in den kommenden Jahren den Gürtel werden enger schnallen müssen. Jede der drei Regierungsparteien möchte im Verteilungskampf das eigene Klientel unterstützen.“

Warnung vor Eskalation in der Bundesregierung

Der Streit scheine auch innerhalb der Bundesregierung „weiter zu eskalieren“, so der Ökonom. Fratzscher warnte: „Die Bundesregierung schadet sich selbst mit diesem Verteilungskampf am meisten,da sie handlungsunfähig wird und weiter Vertrauen verspielt.“

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen