Teilnahme eines deutschen Astronauten an US-mondmissionen
Die Bundesregierung erwartet die Teilnahme eines deutschen Astronauten an den künftigen US-Mondmissionen. Forschungsministerin Dorothee Bär äußerte jedoch, dass allzu hohe Erwartungen an den ersten Flug gedämpft werden sollten.
Erwartungen und Zeitplan
Bär erklärte gegenüber den Sendern RTL und ntv, dass der erste Europäer auf dem Weg zum Mond aus Deutschland stammen werde. Ob dieser Astronaut auch auf dem Mond aussteigen dürfe, sei jedoch noch nicht zugesichert. Die Pläne wurden nach jüngsten Umstellungen durch die NASA zeitlich angepasst.Bär sagte: „Realistisch ist es, dass wir ab der Artemis-5-Mission mit an Bord sein können.“
Rolle Deutschlands und der ESA
Die vergabe der Astronauten-Plätze an Deutschland sei auf die starke position innerhalb der europäischen Weltraumorganisation ESA zurückzuführen. Zudem sei die NASA auf europäische Technik angewiesen. Das in Bremen gebaute European Service Module spiele eine entscheidende Rolle, da es dafür sorge, dass die Astronauten an Bord atmen können. Trotz dieser Abhängigkeit sei die Nominierung eines deutschen Astronauten hart umkämpft gewesen, so Bär. „Wie es in der Politik üblich ist, waren das harte Kämpfe. Auch mit unseren Nachbarländern.“



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