DAK-Chef Storm fordert Stopp der Pflegereform

Seniorin (Archiv)

Andreas Storm, Chef der DAK Gesundheit, fordert die schwarz-rote Koalition auf, die Pflegereformpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu stoppen. Storm warnte vor einem "irreparablen Schaden in der Pflegeversicherung

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Andreas Storm kritisiert Pflegereformpläne

Der Chef der Krankenkasse DAK Gesundheit, Andreas Storm, hat die schwarz-rote Koalition aufgefordert, die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Pflegereform zu stoppen.

warnung vor schäden in der Pflegeversicherung

Storm äußerte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass „alle bisher bekannten Vorschläge zu einem irreparablen Schaden in der Pflegeversicherung führen“ würden. Er forderte ein Reform-Moratorium und einen neuen Anlauf für eine tragfähige, sozial gerechte und nachhaltige Reform.

Kritik an Kürzungen und finanziellen Belastungen

Mit Blick auf Warkens Pläne, die Zuschüsse der pflegeversicherung für die Eigenbeteiligung der Heimbewohner zu kürzen, warnte Storm, dass dadurch mehr Menschen auf sozialhilfe angewiesen wären und die Pflegearmut in der stationären Pflege steigen würde. Dies würde auch eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung der Kommunen bedeuten.

Auswirkungen auf Rentenzahlungen

Storm kritisierte zudem die Halbierung der Rentenzahlungen für Pflegepersonen in der ambulanten Pflege, was langfristig ebenfalls Pflegearmut verursachen würde. Er warnte vor einem gewaltigen Finanzloch in der Rentenversicherung.

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