AfD-Chef Chrupalla äußert sich zu möglicher Zusammenarbeit mit BSW
afd-Chef Tino Chrupalla hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Zusammenarbeit seiner Partei mit dem BSW nach den Landtagswahlen im Herbst geäußert. Das BSW hatte zuvor in einem Brief an die AfD-Spitze die ablehnung der sogenannten Brandmauer deutlich gemacht.
warten auf Wahlergebnisse
Chrupalla erklärte im Deutschlandfunk, dass man sich mit Gesprächspartnern an einen Tisch setze, wenn diese mit der AfD reden wollten. Er betonte jedoch, dass man zunächst die Ergebnisse der landtagswahl in Sachsen-Anhalt abwarten wolle. Dabei sei unklar, ob das BSW oder die SPD in den Landtag einziehen und wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen werden. Chrupalla forderte das BSW auf,sich selbst ehrlich zu machen,da es in verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Positionen vertrete.
Kritik an öffentlichem Vorgehen
Chrupalla kritisierte, dass der Brief des BSW an die Öffentlichkeit gelangt sei, bevor ein internes Gespräch mit der AfD-Führung stattgefunden habe. Er hätte sich gewünscht, dass der Brief zunächst intern an die AfD-Vorsitzenden geschickt worden wäre.
Hoffnung auf absolute Mehrheit
Abschließend äußerte Chrupalla die Hoffnung, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit gewinnen könnte und somit keinen Koalitionspartner benötige.



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