Bundeswehr zieht erkundungsteam aus Grönland ab
Die Bundeswehr hat ihr erkundungsteam offenbar vorzeitig aus Grönland abgezogen. Das meldet die „bild“-Zeitung, die nach eigenen Angaben 15 Soldaten unter der Leitung von Flottillenadmiral Stefan Pauly am Flughafen von Nuuk beobachtet haben will. Dem Bericht zufolge reisten die Soldaten mit einem Zivilflugzeug in richtung Kopenhagen ab.
unangekündigter Abzug der Soldaten
Zuvor war geplant gewesen, dass die Soldaten länger auf der Arktisinsel Grönland bleiben. Der Abzug erfolgte nach den Angaben ohne vorherige Ankündigung oder Erklärung. Laut „Bild“ wurde der Abmarschbefehl erst am frühen Sonntagmorgen aus Berlin erteilt. Die Truppe vor Ort habe keine Begründung für den Abzug erhalten.
Hintergrund der Mission
Erkundung im Rahmen der Nato
Die 15 soldaten waren erst am Freitag auf Grönland angekommen, um an einer Erkundungsmission der Nato-Staaten teilzunehmen. Ziel der Mission war es, mögliche Übungs- und Stationierungsmöglichkeiten auf der Arktisinsel zu prüfen.
Unklarer Zusammenhang mit politischen Spannungen
Der Einsatz folgte auf ein gescheitertes Treffen zwischen den Außenministern Dänemarks, Grönlands und der USA in Washington. Unklar bleibt, ob der Abzug der bundeswehr in Zusammenhang mit den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzöllen steht oder ob andere Gründe ausschlaggebend waren.











