Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor zugesendeten USB-Sticks

Polizei vor Bundestag (Archiv)

Die Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor per Post zugesendeten verdächtigen USB-Sticks an Abgeordnetenbüros

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Warnung vor verdächtigen USB-Sticks im Bundestag

Postsendungen an mehrere Fraktionen

Die Bundestagspolizei hat mehrere Fraktionen des Deutschen Bundestages vor verdächtigen USB-Sticks gewarnt, die in dieser woche an Abgeordnetenbüros per Post verschickt wurden. Nach Angaben einer internen Mail der CDU-Geschäftsführung enthielten die Sendungen ein englischsprachiges anschreiben. Das Magazin „Politico“ berichtete über den Vorfall.

Empfehlungen der bundestagspolizei

In dem Schreiben der CDU-Geschäftsführung heißt es, die Polizei habe informiert, dass bei Abgeordnetenbüros verschiedener Fraktionen Postsendungen mit einem USB-Stick und einem Anschreiben in englischer Sprache eingegangen seien. Die Bundestagspolizei rät ausdrücklich davon ab, die USB-Sticks an einen Computer anzuschließen. Stattdessen sollen die Sticks in einem gesonderten Umschlag an die Polizei übergeben werden.

Unklarheit über Inhalt der USB-Sticks

Bis Freitagnachmittag lagen keine Informationen über den Inhalt der USB-Sticks oder der Begleitschreiben vor. Die Unionsfraktion bestätigte den Vorfall. Ein Sprecher erklärte, dass Abgeordnete die Sticks erhalten hätten, jedoch sei nicht bekannt, dass diese angeschlossen wurden.

Reaktionen weiterer Fraktionen

Auch die SPD informierte ihre Abgeordneten und Mitarbeiter über den vorfall. Die Sicherheitsbeauftragte der Fraktion, Marja-Lisa Völlers, teilte mit, die Ermittlungen der Bundestagsverwaltung liefen. Nach Angaben der AfD-fraktion verschickte auch die Bundestagsverwaltung eine Warn-Mail. Ein Pressesprecher der AfD erklärte, mehrere Abgeordnete hätten einen Brief mit USB-Stick erhalten. Die genaue Zahl der betroffenen Abgeordneten sei noch nicht bekannt. In den bekannten Fällen seien die Sticks der Bundestagspolizei übergeben worden. Die Linksfraktion teilte mit, bislang keine Meldungen zu verdächtigen USB-Sticks erhalten zu haben.

Artikel teilen


Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen