Bundesregierung hält sich bei iranischer „Vergeltungsliste“ bedeckt

Regierungspressekonferenz am 13.07.2026

Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf eine von iranischen Medien veröffentlichte "Vergeltungsliste", auf der Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) genannt wird. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Montag, man habe die Meldung "zur Kenntnis genommen

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Reaktion der Bundesregierung

Die Bundesregierung zeigt sich zurückhaltend in Bezug auf eine „Vergeltungsliste“, die von iranischen Medien veröffentlicht wurde. Auf dieser Liste befindet sich auch Bundeskanzler friedrich Merz (CDU). Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Montag, man habe die Meldung „zur Kenntnis genommen“, werde sie jedoch nicht kommentieren. Er betonte, dass die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Bundeskanzler stets „sehr, sehr hoch“ seien.

Hintergrund der Liste

Die iranische Tageszeitung „Hamshahri“ veröffentlichte am Samstag eine Liste mit 13 westlichen Politikern. Diese sollen wegen des todes des früheren geistlichen Führers Ali Chamenei Ziel von Vergeltungsmaßnahmen werden. Neben Bundeskanzler merz sind unter anderem US-Präsident Donald Trump, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der scheidende britische Premierminister Keir Starmer aufgeführt.

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