Bundesdrogenbeauftragter gegen kontrollierte Drogenabgabe

Hendrik Streeck (Archiv)

Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) spricht sich gegen eine kontrollierte Abgabe harter Drogen aus

Gevita Tagesresidenz

Bundesdrogenbeauftragter Streeck lehnt kontrollierte Abgabe harter Drogen ab

Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) hat sich gegen eine kontrollierte Abgabe harter Drogen ausgesprochen. Eine Gesellschaft sei kein Labor, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. man könne die Folgen einer solchen Maßnahme nicht zuverlässig abschätzen. Angesichts einer Vielfalt an sozialen Problemen,mit denen die gesellschaft konfrontiert sei,bestehe die Gefahr von Kontrollverlust,von neuen Formen von Elend und von Entwicklungen,die man später nicht zurückdrehen könne.

Forderungen nach liberalerer Drogenpolitik

In den vergangenen monaten hatten Wissenschaftler und Aktivisten wiederholt eine liberalere Drogenpolitik gefordert. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der sogenannte Schildower Kreis,ein Fachnetzwerk aus Juristen,Sozialwissenschaftlern,Psychologen und Sozialarbeitern.

Streeck warnt vor Experimenten

Streeck bezeichnete diese Sichtweise als problematisch.Als Arzt könne er ein Experiment mit ungewissem Ausgang nicht verantworten, erklärte der CDU-Politiker. Ziel müsse es sein, Menschen so zu stärken, dass sie gar nicht erst anfangen zu konsumieren.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen