Berliner Linke wollen Enteignungen über Mieten finanzieren

Elif Eralp (Archiv)

Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat ein Finanzierungsmodell für die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände vorgestellt. Die Entschädigungssumme für enteignete Wohnungen soll über Mieten finanziert werden, sagte Eralp dem Magazin Politico. Zudem kündigte sie einen Ausbau des kommunalen Wohnungsbaus an

Gevita Tagesresidenz

Finanzierungsmodell für vergesellschaftung

Die Berliner Linken-spitzenkandidatin Elif Eralp hat ein Finanzierungsmodell für die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände vorgestellt. die Entschädigungssumme für enteignete Wohnungen soll über Mieten finanziert werden, sagte Eralp dem Magazin Politico. Das Modell sieht vor, dass sich die Kosten langfristig selbst tragen. „Das wird sich langfristig amortisieren, das soll nicht den Haushalt groß belasten“, erklärte sie.

Ausbau des kommunalen Wohnungsbaus

Eralp kündigte zudem ein kommunales Wohnungsbauprogramm an, das den bau von 75.000 Wohnungen in zehn Jahren vorsieht. Sie betonte, dass der Fokus nicht auf privaten Investoren liege, da diese zuletzt wenig und vor allem hochpreisig gebaut hätten. „Über 80, 90 Prozent bauen die landeseigenen Wohnungsunternehmen und ein bisschen die Genossenschaften“, sagte sie.

Distanzierung von Antisemitismus

Eralp distanzierte sich von Antisemitismus in ihrer Partei. „Natürlich darf Antisemitismus in meiner Partei keinen Platz haben“, sagte sie. Sie betonte, dass das Selbstbestimmungsrecht jüdischer Menschen für sie ebenso wichtig sei wie das palästinensischer Menschen.

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