Berlin „besorgt“ über Pflanzengift-Verdacht im Südlibanon

Karte von Israel und Libanon (Archiv)
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Das deutsche Außenministerium äußerte Besorgnis über Berichte zum angeblichen Einsatz von Glyphosat durch die israelische Armee im Südlibanon

Besorgnis des deutschen Außenministeriums

Das deutsche Außenministerium hat sich besorgt über Berichte zum angeblichen Einsatz von Glyphosat im Südlibanon durch die israelische Armee gezeigt. „Wir nehmen die Meldungen, die es dazu gibt, sehr ernst“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag der dts Nachrichtenagentur.

Humanitäres Völkerrecht

Der Sprecher betonte, dass jede Maßnahme im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht stehen müsse. Maßnahmen, die die Zivilbevölkerung gefährden oder zivile Lebensgrundlagen dauerhaft zerstören, seien nicht akzeptabel. Dies gelte auch für den einsatz von Pflanzengiften.

Vermeidung von Eskalationen

Angesichts der fragilen Lage im Südlibanon sei es entscheidend, weitere Eskalationen zu vermeiden. Beide Seiten müssten das Völkerrecht und den Schutz der Zivilbevölkerung achten, so das Auswärtige Amt.

Berichte über Chemikalien-Einsatz

In sozialen Netzwerken kursieren seit Tagen Handyvideos, die zeigen sollen, wie ein Flugzeug im Tiefflug Chemikalien über libanesischen Feldern versprüht. Eine Sprecherin der UN-Mission Unifil sagte der ARD, die Friedenstruppe habe im Vorfeld eine Benachrichtigung der israelischen Armee erhalten, dass diese ein Luftmanöver durchführen werde. UN-Soldaten sollten sich aus der Gegend fernhalten oder Schutz suchen.


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