Bericht: Staatseinstieg bei Panzerbauer KNDS wackelt

Verteidigungsministerium (Archiv)

Der geplante Staatseinstieg beim Panzerbauer KNDS steht möglicherweise auf der Kippe

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Staatseinstieg bei KNDS in Gefahr

Der geplante staatseinstieg beim Panzerbauer KNDS könnte ins Wanken geraten. Das berichtet das „handelsblatt“ unter Berufung auf Industrie- und Regierungskreise. Ein Regierungsvertreter äußerte, dass die Gefahr bestehe, dass die Eigentümerfamilien ihre Anteile doch nicht an den Staat verkaufen wollen. Grund dafür sei der erwartete Erlös beim für Juli geplanten Börsengang, der um Milliarden geringer ausfallen könnte als erhofft.

Bewertung von KNDS gesunken

anfang des Jahres hatten Banken, die mit dem Börsengang beauftragt sind, eine Bewertung von 20 bis 25 Milliarden Euro für KNDS prognostiziert. Aktuell liegt die Bewertung jedoch bei knapp unter 15 Milliarden Euro.Als Ursache wird das schwierige Marktumfeld genannt. Rüstungsaktien haben seit Jahresbeginn deutlich an Wert verloren. Zudem gibt es Unstimmigkeiten über die von der Bundesregierung geforderten Vetorechte.

Unterschiedliche Interessen

Die Bundesregierung plant, 40 Prozent der Anteile an KNDS zu übernehmen, um den gleichen Einfluss wie der französische Staat zu erlangen.Das Unternehmen bevorzugt jedoch einen Anteil von 30 Prozent. In Industriekreisen wird dies als Grund für die geringere Bewertung gesehen. ein hoher Rüstungsmanager äußerte, dass der Börsengang der verbleibenden 20 Prozent plus Vetorechte nur mit Abschlag zu verkaufen sei. Diese Sichtweise wird von der Bundesregierung zurückgewiesen.

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