Nobelpreisträgerin Machado lobt USA für Zugriff

Caracas (Archiv)
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Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado hat den jüngsten Zugriff der USA in Venezuela begrüßt. In einer am Samstagnachmittag veröffentlichten Erklärung forderte sie eine internationale juristische Aufarbeitung der Politik von Staatschef Nicolás Maduro. <h3>Forderung nach internationaler Justiz</h3> Machado erklärte, Maduro müsse sich nun vor internationaler Justiz für Verbrechen verantworten. Sie warf ihm „grausame Verbrechen" an Venezolanern und Bürgern vieler anderer Nationen vor. Angesichts der Weigerung Maduros, eine Verhandlungslösung zu akzeptieren, habe die Regierung der Vereinigten Staaten nach Darstellung Machados ihr Versprechen eingelöst, das Recht durchzusetzen. <h3>Aussicht auf politische Veränderungen in Venezuela</h3> Machado skizzierte in ihrer Erklärung politische Ziele für Venezuela. Man werde die Ordnung wiederherstellen, politische Gefangene befreien, das Land aufbauen und die Ausreise vieler Venezolaner umkehren. <h3>Rolle von Edmundo González</h3> <h4>Oppositionskandidat bei Präsidentschaftswahl 2024</h4> Edmundo González, der bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela im Juli 2024 gegen Maduro kandidierte und laut offiziellen Angaben unterlag, hielt sich zuletzt in Spanien auf. <h4>Aufruf zur Anerkennung als Oberbefehlshaber</h4> Nach den Worten Machados solle González nun „unverzüglich sein verfassungsmäßiges Mandat annehmen". Zudem forderte sie, dass alle Offiziere und Soldaten der Nationalen Streitkräfte ihn als Oberbefehlshaber anerkennen

Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado begrüßt Vorgehen der USA gegen Maduro

Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado hat das Vorgehen der vereinigten Staaten gegen die Regierung von Nicolás Maduro in Venezuela begrüßt.In einer am Samstagnachmittag veröffentlichten schriftlichen Erklärung forderte sie zugleich eine politische Neuordnung in dem südamerikanischen Land.

Kritik an Maduro und Verweis auf internationale Justiz

Machado erklärte,Nicolás Maduro müsse sich nun vor der internationalen Justiz für Verbrechen verantworten,die er an Venezolanern und Bürgern vieler anderer Nationen begangen habe.Angesichts der Weigerung Maduros, eine Verhandlungslösung zu akzeptieren, habe die Regierung der Vereinigten Staaten ihr Versprechen eingelöst, das Recht durchzusetzen.

Forderung nach politischem Wandel in Venezuela

In ihrer Erklärung kündigte machado an, man werde die Ordnung wiederherstellen, politische gefangene befreien, ein neues Venezuela aufbauen und ausgewanderte Venezolaner zur Rückkehr bewegen. Sie rief dazu auf, die bestehenden politischen Strukturen zu verändern und eine neue Führung zu etablieren.

Unterstützung für Edmundo González

Machado forderte, der Oppositionspolitiker Edmundo González solle unverzüglich sein verfassungsmäßiges Mandat annehmen.González war bei der venezolanischen Präsidentschaftswahl im Juli 2024 gegen Maduro angetreten und hatte nach offiziellen Angaben verloren. Zuletzt hatte er sich in Spanien aufgehalten.Nach Machados Worten solle González von allen Offizieren und Soldaten der Nationalen Streitkräfte als Oberbefehlshaber anerkannt werden. Man sei bereit, dieses Mandat auszuüben und die Macht zu übernehmen, erklärte sie.

Appell an Venezolaner im Ausland

An Venezolaner im Ausland gerichtet rief Machado zu internationaler Unterstützung auf. Sie forderte sie auf, Regierungen und Bürger weltweit zu mobilisieren und diese in den Prozess des Aufbaus eines neuen Venezuela einzubinden.


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