EU-Kommission sieht Fortschritte bei Beitrittskandidaten

EU-Fahnen (Archiv)

Die EU-Kommission stellt im aktuellen Erweiterungspaket Fortschritte bei den Beitrittskandidaten fest

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EU-Kommission sieht Fortschritte bei Beitrittskandidaten

Bewertung der Beitrittsfortschritte

Die Europäische Kommission hat ihr jährliches Erweiterungspaket angenommen. Das Dokument enthält eine umfassende Bewertung der Fortschritte der Beitrittspartner im vergangenen Jahr.

Aussagen der Kommissionspräsidentin

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Dienstag, die Europäische Union sei entschlossener denn je, die EU-Erweiterung voranzutreiben. Eine größere Union bedeute ein stärkeres und einflussreicheres Europa auf internationaler Ebene. Die Erweiterung sei jedoch ein leistungsorientierter Prozess. Das Erweiterungspaket enthalte konkrete Empfehlungen an alle Partnerländer. der EU-Beitritt sei ein einzigartiges Angebot und ein Versprechen für Frieden, Wohlstand und solidarität. Mit den richtigen Reformen und starkem politischen Willen könnten die Partnerländer diese Chance nutzen.

Fortschritte und Herausforderungen der kandidatenländer

Im Bericht stellt die Kommission fest, dass Montenegro und Albanien bedeutende Fortschritte erzielt haben. Die ukraine blieb trotz des anhaltenden Krieges mit Russland stark auf ihren EU-Beitritt fokussiert. Moldau habe ebenfalls erhebliche Fortschritte gemacht. Serbien kämpfe weiterhin mit gesellschaftlicher Polarisierung und Verzögerungen bei Reformen.Nordmazedonien,Bosnien und Herzegowina sowie der Kosovo müssten ihre Reformanstrengungen verstärken,um ihre EU-Perspektiven zu verbessern. Die Türkei bleibe ein wichtiger Partner, jedoch ruhen die Beitrittsverhandlungen seit 2018. Georgien müsse dringend demokratische Rückschritte aufholen, um den EU-Beitrittsprozess wieder aufzunehmen.

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