SPD-Politiker schlagen kapitalgedeckte Altersvorsorge vor
Drei SPD-Politiker des „Seeheimer Kreises“ haben in einem Positionspapier einen schrittweisen Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge bei der gesetzlichen Rente vorgeschlagen. Das berichtet das „Handelsblatt“.
einrichtung eines Bundesfonds
Die Abgeordneten Philipp rottwilm, parsa Marvi und Daniel Bettermann schlagen die Schaffung eines „Bundesfonds Altersvorsorge“ vor. Dieser Fonds soll bis zu fünf Prozent seines Kapitals in Start-ups oder europäische Unternehmen investieren dürfen, die an die Börse gehen. Der Fonds soll als Wahlprodukt für die betriebliche und private Altersvorsorge dienen und langfristig auch zur teilweisen kapitalgedeckten Finanzierung der gesetzlichen Rente beitragen.
Reform der privaten Altersvorsorge
Der Bundestag hat kürzlich eine reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Die SPD plant, am Freitagnachmittag einen Reformplan für die kommenden Monate zu entwickeln. SPD-Parteichef Lars Klingbeil hatte bereits Grundzüge seines Reformplans vorgestellt.
Start-up-Strategie und Steueranreize
Die drei SPD-Abgeordneten ergänzen Klingbeils Reformplan um eine Start-up-Strategie. Sie schlagen die Einführung von „Forschungs-Tax-Credits“ vor, um Steueranreize für Start-ups zu verbessern. Zudem sollen Versicherungen und Pensionskassen leichter in Jungfirmen investieren können. Die regulatorischen Rahmenbedingungen sollen hierfür angepasst werden.
Privatanleger und Wachstumsunternehmen
Privatanleger sollen durch neue Privatanlegertranchen in Dachfonds einfacher in Wachstumsunternehmen investieren können. Die Abgeordneten halten es für realistisch, dass die WIN-Initiative bis 2030 auf 25 Milliarden Euro wächst. Bisher soll das Bündnis zwölf Milliarden Euro an Kapital für Start-ups bis 2030 mobilisieren.










