Kaufkraftentwicklung in Deutschland
Die kaufkraft in Deutschland hat sich seit den frühen 1990er Jahren in vielen Bereichen verbessert. Dies geht aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Trotz jüngster Inflationswellen können sich die Menschen heute gemessen an der Lohnentwicklung oft mehr leisten.
Technische Geräte deutlich günstiger
Besonders technische Geräte sind günstiger geworden.1991 mussten laut Angaben noch über 78 Stunden für einen einfachen Fernseher gearbeitet werden. Heute sind es nur 19 Stunden und 30 Minuten für einen Smart-TV. Auch für einen Kühlschrank muss heute über 17 Stunden weniger gearbeitet werden als 1991,für einen Herrenanzug fast elf stunden weniger.
Preisanstieg bei bestimmten Gütern
Einige Konsumgüter sind jedoch teurer geworden. Ein Tageszeitungsabonnement erfordert heute 53 Minuten mehr Arbeitszeit, 200 Kilowattstunden Strom zuzüglich Grundgebühr 12 Minuten mehr und ein Frauenhaarschnitt 8 Minuten mehr.
Methodik der Auswertung
Für die Auswertung von 32 verschiedenen Konsumgütern ging IW-Forscher Christoph Schröder von einem durchschnittlichen Nettolohn von heute 25,56 Euro pro stunde aus, während 1991 ein umgerechneter Stundenlohn von 10,21 Euro zugrunde gelegt wurde.











