Einleitung
Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat den Tarifabschluss der Chemie- und Pharmaindustrie als „moderat“ bezeichnet. Nach seinen Angaben erhalten die Beschäftigten damit voraussichtlich nur einen Inflationsausgleich.
Hauptteil
Fuest erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, dass der Abschluss die Krise widerspiegele, in der sich die deutsche Chemieindustrie befinde.Die Lage werde zusätzlich durch die Folgen des Iran-Krieges verschärft.
Der Arbeitsmarktexperte des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Hagen Lesch, äußerte sich ebenfalls zu dem Tarifabschluss. Er bezeichnete ihn als „typischen Chemie-Kompromiss“, der für beide Seiten Besonderheiten enthalte. Die Arbeitgeber erhielten 2026 die geforderte Atempause und durch die lange laufzeit Planungssicherheit bei den Lohnkosten. die Gewerkschaft könne ab 2027 ordentliche Entgeltsteigerungen verbuchen, die jedoch erst erwirtschaftet werden müssten.











