Caritas fordert gesetzliche Verpflichtung für klimaschonende Heizungen
Angesichts steigender Energiepreise fordert die Caritas eine gesetzliche Verpflichtung zum Einbau klimaschonender Heizungen in Mietimmobilien. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa betonte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die Dringlichkeit moderner Heizsysteme, die auf erneuerbare Energien setzen. Dies sei notwendig, um Mietern langfristig preisstabil und klimafreundlich heizen zu ermöglichen.
Wärmewende als Schutzmaßnahme
Die Wärmewende schütze nicht nur das Klima, sondern verringere auch die Abhängigkeit von internationalen Ölmärkten und schone den Geldbeutel der Verbraucher, so Welskop-Deffaa. Sie verwies auf den 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales beraten wird. Laut welskop-Deffaa belaufen sich die Kosten für Wohnenergie in Haushalten mit einem Einkommen unter 1300 Euro auf 10 Prozent der Gesamtausgaben, während dieser Anteil bei Haushalten mit einem Einkommen über 5000 Euro unter fünf Prozent liegt.
Unterstützung für einkommensarme Haushalte
Neben der technischen Umrüstung fordert die Caritas eine bessere Unterstützung einkommensarmer Haushalte durch beratungsangebote wie den „Stromspar-Check“ und eine Reform der Sozialleistungen.Es sei unerlässlich, staatliche Hilfen wie das Wohngeld zugänglicher zu machen.











