Dax legt zum Wochenstart zu
Der Dax hat zum Wochenstart zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.564 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag entspricht. Nach einem verhaltenen Start drehte der Dax kurz vor Mittag ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine zugewinne aus.
Marktanalyse und Kommentare
„Einer, wenn auch nur leichten, Entspannung bei den Ölpreisen und weitestgehend ausbleibenden, negativen Nachrichten aus dem Nahen Osten folgte zum Start in die dritte Kriegswoche zur Abwechslung mal eine Erholung am Aktienmarkt“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Er betonte jedoch, dass der Handel an der Frankfurter Börse nervös bleibe und von den immer noch hohen Energiepreisen beeinflusst werde. Die Anleger könnten derzeit nicht abschätzen, wie stark die Auswirkungen auf die einzelnen Branchen sein werden.
Verfallstermin und Investorenentscheidungen
Am Freitag steht der große Verfallstermin an den Terminmärkten an. „Bis dahin müssen sich viele Investoren entscheiden, ob sie weiterhin in den Aktien investiert bleiben und die Absicherungsgeschäfte über den Verfalltermin rollen oder netto Aktienbestände reduzieren und dadurch Risiko abbauen“, so Lipkow. Er fügte hinzu, dass die Situation relativ entspannt sei, da viele Investoren ihre Aktienbestände abgesichert haben.
Gewinner und Verlierer des Handelstages
Gewinner des heutigen Handelstages war die Aktie der Commerzbank. „Die Unicredit hat mit dem nun vorgelegten Übernahmeangebot ihr weiteres Interesse an dem Zusammenschluss beider Institute bekräftigt“, erklärte der Analyst. Die Commerzbank-Aktien rangierten bis kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von BMW und Beiersdorf.
Entwicklung der Energiepreise
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 51 Euro, ein Prozent mehr als am Vortag. Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag 101,90 US-Dollar, 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Währungsentwicklung
die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1486 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8706 Euro zu haben.











