Commerzbank: SPD lehnt Übernahmeversuch von Unicredit ab

Commerzbank-Filiale (Archiv)

Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt den Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank ab. "Die Commerzbank ist eine systemrelevante Bank, die eigenständig erfolgreich agieren kann", so die Fraktion

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SPD-Bundestagsfraktion gegen Unicredit-Übernahme

Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt den Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank entschieden ab. Die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Frauke Heiligenstadt, betonte die ⁤Bedeutung der ⁣Commerzbank als systemrelevante Bank und großen Arbeitgeber. „Die Commerzbank ist eine systemrelevante Bank, ​die immer wieder unter Beweis stellt, dass sie eigenständig sehr erfolgreich agieren kann“, sagte Heiligenstadt der „Rheinischen Post“.

Finanzminister fordert Verzicht auf Übernahme

Heiligenstadt wies darauf hin, dass Finanzminister Lars Klingbeil Unicredit mehrfach aufgefordert habe, Übernahmeversuche zu unterlassen. Unicredit versuche mit dem neuen Angebot, die 30-Prozent-Hürde zu knacken, um⁣ mehr Kontrolle über die Commerzbank zu erlangen. Die SPD-Fraktion​ lehne ‌diesen Versuch ab, ebenso wie das Commerzbank-Management, der Betriebsrat und die Bundesregierung in der Vergangenheit.

Entscheidung⁤ bei Vorstand und Aufsichtsrat

Heiligenstadt betonte, dass es nun ​Sache des Vorstands und des Aufsichtsrates der Commerzbank sei, ‍eine Empfehlung an die Aktionäre auszusprechen.Die SPD-Bundestagsfraktion stehe hinter der Commerzbank und ‍ihren Beschäftigten.

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