Studie zur Pilzkenntnis in Deutschland
Eine Studie der Universität Trier hat ergeben, dass die meisten Menschen in Deutschland nur wenige heimische Pilzarten korrekt identifizieren können. Im Durchschnitt erkannten die Teilnehmer nur 16,7 Prozent der gezeigten Arten. Mehr als ein Viertel der Befragten konnte keine einzige Art bestimmen.
Ergebnisse der Befragung
Die Studie, die im Bereich Biologie-Didaktik durchgeführt wurde, basiert auf einer Befragung von 747 Personen. Nur etwa ein Drittel der Befragten konnte den Speisewert von Pilzen richtig einschätzen. Zudem waren 70 Prozent nicht in der Lage, fünf Pilzarten aufzuzählen. die Mehrheit der Teilnehmer ging fälschlicherweise davon aus, dass Pilze Pflanzen seien.
Wichtigkeit der Artenkenntnis
Studienautorin Ina Schanz betonte die Bedeutung der Artenkenntnis für den Naturschutz. „Menschen neigen dazu, nur das zu schätzen und zu schützen, was sie kennen“, erklärte sie. in Reaktion auf die Ergebnisse entwickelt die Universität ein neues Lehr-Lern-Modul für Schulen, um die ökologische Bedeutung von Pilzen frühzeitig zu vermitteln.










