Warnung vor staatlichen eingriffen
Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt vor staatlichen eingriffen zur Senkung der Öl- und Gaspreise für Verbraucher. er betont, dass das Ausschalten von Preissignalen durch Rabatte oder Steuersenkungen volkswirtschaftlich schädlich sei.
auswirkungen auf die Wirtschaft
Fuest erklärt, dass höhere Weltmarktpreise von der deutschen Wirtschaft gemeinsam getragen werden müssen. Entlastungen auf einer Seite müssten durch Mehrbelastungen auf anderen Seiten ausgeglichen werden. Ein höherer Ölpreis wirke wie eine zusätzliche Steuer, die Inflation erhöht und das Wachstum dämpfen kann.
Steuerpolitik
Deutschland könne die Weltmarktpreise für Öl oder Gas nicht beeinflussen, sondern nur den Preis, den Konsumenten zahlen. Die Bundesregierung könnte die Mineralöl- oder Mehrwertsteuer senken, was jedoch nicht die volkswirtschaftlichen Kosten senkt. Steuersenkungen müssten durch andere Steuern oder verminderte staatliche Leistungen gegenfinanziert werden.
Preissignale und Verbrauch
Fuest betont, dass knappe und teurere Öl- und Gaspreise wichtige Signale für Konsumenten sind, weniger zu verbrauchen. Preisänderungen setzen Anreize, das Kaufverhalten anzupassen.
Belastungen für Verbraucher
Diejenigen, die am meisten fossile energie verbrauchen und nicht ausweichen können, sind am stärksten betroffen. Vor allem ärmere Menschen könnten schmerzhafte Belastungen erfahren. Allgemeine Steuersenkungen seien kein zielgenaues Instrument, um Bedürftigen zu helfen. Fuest hebt hervor, dass die wirtschaft ohne ein gewisses Maß an Eigenverantwortung nicht funktioniere.











