Reaktionen auf Rubios Rede bei der Münchener Sicherheitskonferenz
US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz den Zusammenhalt zwischen Amerika und Europa betont. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zeigte sich erleichtert über die Rede. „Was Rubio deutlich gemacht hat,ist der zusammenhalt Amerika,Europa. Das große Interesse der USA, dass Europa sich gut weiterentwickelt“, sagte Dobrindt am Samstag dem TV-Sender ntv. Er betonte, dass der Ton bewusst anders gesetzt wurde als im vergangenen jahr. Dennoch sei die Partnerschaft mit den USA weiterhin anspruchsvoll.
Kritische Stimmen zur Rede
Dobrindt räumte ein, dass es auch kritische Töne gab, die Unzufriedenheit mit der bisherigen Zusammenarbeit signalisierten. Rubio habe klargestellt, dass die USA auch alleine handeln könnten, falls die Zusammenarbeit nicht wie gewünscht verlaufe.
Warnung vor Trugschluss
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen parlament, warnte davor, Rubios Rede als Entspannungssignal zu verstehen. „Es war eine vergiftete Liebeserklärung“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Strack-Zimmermann kritisierte, dass Rubio eine Welt beschworen habe, die nicht der europäischen Vorstellung entspreche. Die MAGA-Bewegung von US-Präsident Donald Trump strebe eine Welt ohne wertebasierte Regeln an, ähnlich den 1920er- und 1930er-Jahren. Der große Applaus für Rubios Rede sei ein Trugschluss, so Strack-Zimmermann.










