Verbraucherstimmung in Deutschland verbessert sich
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland zeigt zu Jahresbeginn eine leichte Aufhellung.Laut dem GfK-konsumklimaindex, der am Mittwochmorgen veröffentlicht wird, steigen sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung an. Die Sparneigung stagniert hingegen weitgehend.
Konsumklima-Indikator steigt
Der Konsumklima-Indikator soll im Februar im Vergleich zum Vormonat um 2,8 Zähler auf -24,1 Punkte steigen. Der deutliche Anstieg der Einkommenserwartung trägt maßgeblich zur Verbesserung des Konsumklimas bei. Rolf Bürkl vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) erklärte, dass das Konsumklima die Verluste aus dem Vormonat zu einem wesentlichen Teil ausgleichen könne, das Niveau jedoch niedrig bleibe.
Unsicherheiten bleiben bestehen
Bürkl betonte, dass die anhaltenden geopolitischen Spannungen und mögliche Eskalationen von Handelskonflikten die Stimmung schnell wieder trüben könnten. Die aktuelle Aufhellung stehe daher auf unsicheren Füßen.
Anschaffungsneigung und Inflation
Die verbesserte Einkommensstimmung wirkt sich positiv auf die Anschaffungsneigung aus, die um 3,5 Zähler auf -4,0 Punkte steigt. Ein besserer Wert wurde zuletzt im März 2022 gemessen. Die Inflationsrate in Deutschland ist im Dezember 2025 auf 1,8 Prozent gesunken, was zur Entspannung beiträgt.
Positive Konjunkturaussichten
Die Verbraucher schätzen die konjunkturaussichten für die kommenden 12 Monate positiver ein. Der indikator gewinnt 5,4 Zähler hinzu und erreicht 6,6 Punkte, was 8,2 Punkte mehr als im Vorjahr sind. Analysten sehen Hinweise darauf,dass die deutsche Wirtschaft nach drei Jahren rezession oder Stagnation wieder auf einen moderaten wachstumspfad zurückkehrt. Wirtschaftsexperten erwarten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von etwa einem Prozent in diesem Jahr.










