Die Nachfrage nach Fachkräften in der Immobilienwirtschaft ist im laufenden Jahr leicht gestiegen. Bei Stellen mit bezug zu Künstlicher Intelligenz bleibt sie jedoch regional stark konzentriert. Das geht aus Daten der Personalmarktforschungsagentur Index Research hervor, über die das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet.
Regionale Verteilung von Stellen mit KI-Anforderungen
Gut die Hälfte aller Stellen mit Anforderungsprofil für Künstliche intelligenz entfiel demnach auf drei bundesländer. Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern kamen zusammen auf mehr als die Hälfte der entsprechenden Inserate.Das Schlusslicht bildet das Saarland. Dort wurden im gesamten Auswertungszeitraum lediglich vier stellenanzeigen mit explizitem Bezug zu Künstlicher Intelligenz gezählt.
Grundlage der Datenauswertung
die Auswertung von Index Research basiert auf Stelleninseraten aus der Immobilienwirtschaft. Erfasst wurden Anzeigen auf Jobportalen, in Printmedien, auf Unternehmenswebsites sowie im Portal der Bundesagentur für Arbeit.
Entwicklung des Stellenangebots in der Immobilienwirtschaft
Zwischen Januar und November wurden bundesweit rund 110.000 Stellen in der Immobilienwirtschaft inseriert.Das entspricht einem Plus von 4,3 prozent gegenüber dem Vorjahr.
In knapp 2.650 Ausschreibungen nannten die Unternehmen explizit Digitalisierungskompetenzen. Rund 1.500 dieser Anzeigen verlangten ausdrücklich Kenntnisse im Bereich Künstliche intelligenz.Damit entfielen etwa 1,4 Prozent aller in der Branche ausgeschriebenen Stellen auf Fachkräfte mit KI-Kompetenzen.Im vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 277 Prozent.











