Wahlen

Friedrich Merz am 18.07.2025
Politik Inland

Merz will trotz Wahl-Eklat Abgeordneten freie Hand lassen

Merz betont Gewissensfreiheit der Abgeordneten

Trotz des Eklats bei der Verfassungsrichterwahl und der knappen Mehrheit im Bundestag will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht auf eine strikte Fraktionsdisziplin bestehen. Bei der traditionellen Pressekonferenz vor der Sommerpause erklärte Merz in Berlin, dass er Abgeordneten bei Gewissensfragen freie Hand lassen wolle. „Wenn ein Abgeordneter sagt, das ist für mich eine Gewissensfrage, dann ist das eine Gewissensfrage“, betonte Merz

Wolfram Weimer (Archiv)
Politik Inland

Weimer plädiert für Änderung des Richterwahl-Verfahrens

### Weimer fordert Reform des Richterwahl-Verfahrens

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer spricht sich angesichts der gescheiterten Richterwahl im Bundestag für eine Änderung des Wahlverfahrens aus. Weimer erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, es müsse überdacht werden, ob die Wahl von Richtern weiterhin mit einer Zweidrittelmehrheit erfolgen solle

Deutscher Bundestag (Archiv)
Politik Inland

Brosius-Gersdorf äußert sich zu gescheiterter Richterwahl

### Brosius-Gersdorf äußert sich zur gescheiterten Richterwahl

Die SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, hat sich gegen Kritik an ihrer Person gewehrt. In einer am Dienstag veröffentlichten persönlichen Erklärung betonte die Staatsrechtlerin, dass die Berichterstattung über ihre Person und ihre inhaltlichen Positionen im Zusammenhang mit der Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts in Teilen der Medien unzutreffend, unvollständig, unsachlich und intransparent gewesen sei

Bundestagssitzung (Archiv)
Politik Inland

Linke gegen Bundestagssondersitzung für Richterwahl

Linke lehnt Sondersitzung des Bundestags zur Richterwahl ab

Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, spricht sich gegen den Vorschlag der Grünen-Fraktion aus, noch in dieser Woche eine Sondersitzung des Bundestags zur Wahl von drei Verfassungsrichtern abzuhalten. Schwerdtner betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass eine solche Sondersitzung den Steuerzahler sehr viel Geld koste

Hendrik Hoppenstedt am 10.07.2025
Politik Inland

Hoppenstedt stellt Unterstützung für Brosius-Gersdorf infrage

### Unterstützung für Brosius-Gersdorf durch Union ungewiss

Nach der kurzfristigen Absage der Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin hat CDU-Politiker Hendrik Hoppenstedt offengelassen, ob die Unionsfraktion der SPD-Kandidatin im Bundestag noch zustimmen wird.

### Mehrheit im Bundestag fraglich

„Ich kann, Stand jetzt, nicht garantieren, dass es überhaupt eine Mehrheit für Frau Brosius-Gersdorf geben wird“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Berlin Playbook Podcast am Dienstag.

### Gründe für die Verschiebung

Die Entscheidung, den Tagesordnungspunkt am Freitag von der Agenda zu nehmen, sei laut Hoppenstedt getroffen worden, weil die Unterstützung für Brosius-Gersdorf in der Fraktion zuletzt deutlich gesunken sei

Matthias Miersch (Archiv)
Politik Inland

CDU-Abgeordnete nennt Miersch „linken Fundamentalisten“

Warnung vor erneuter Nominierung von Brosius-Gersdorf

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig hat Union und SPD davor gewarnt, die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf erneut als Verfassungsrichterin zu nominieren. Ludwig erklärte gegenüber dem „Stern“, Brosius-Gersdorf sei „zu keinem Zeitpunkt wählbar“ gewesen. Sie stellte die Frage, warum Brosius-Gersdorf ihre Bewerbung für das höchste Richteramt beim Bundesverfassungsgericht nicht aus staatspolitischer Verantwortung vor dem Wahltermin zurückgezogen habe.

Kritik an Unterstützung durch SPD-Abgeordneten Miersch

Ludwig äußerte, es sei absehbar gewesen, dass die von SPD-Abgeordnetem Miersch, der Bundestagsabgeordneten Reichinnek und anderen „linken Fundamentalisten“ unterstützte Professorin insbesondere für Ostdeutsche nicht wählbar gewesen sei und dies auch in Zukunft nicht sein werde.

Forderung nach Reform des Vorschlagsrechts

Darüber hinaus forderte Ludwig eine Reform des Vorschlagsrechts für Verfassungsrichter

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