Telekommunikation

Aufgerissener Bürgersteig (Archiv)
Politik Inland

Kritische Infrastruktur: De Vries warnt vor zu viel Transparenz

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries (CDU), hat im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Berliner Stromnetz vor zu weitgehenden Transparenzvorschriften für Unternehmen der Kritischen Infrastruktur wie Energiebetriebe gewarnt.

Warnung vor Transparenzpflichten

Bestehende gesetzliche Transparenzverpflichtungen seien „gewissermaßen eine Einladung für die Feinde unserer Demokratie“, kritische Infrastruktur „gezielt und wirksam anzugreifen und verheerende Schäden für Bürger und Unternehmen anzurichten“, sagte de Vries den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe.

Hinweise auf mögliche Schwachstellen

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erklärte, die geltenden Transparenzregeln etwa für die Energiebranche machten es Angreifern zu leicht, mögliche Schwachstellen in den Energienetzen aufzuspüren

Arbeiten am Kanalnetz
Vermischtes

Kramer warnt vor Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur

Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, sieht große Lücken beim Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland. Angreifern werde es im Bereich Sabotage und Spionage zu einfach gemacht, sagte Kramer dem „Handelsblatt“. Im Internet seien weiterhin mit einem Klick sensible Informationen über technische Details und teilweise Standorte mit GPS-Koordinaten von Kraftwerken, Hochspannungsleitungen, Telekommunikationsanlagen, Wasserwerken und Pipelines abrufbar

Strommast (Archiv)
Vermischtes

Sabotage in Berlin: Mittelstandsverband fordert „Krisen-SEK“

Forderung nach Krisen-SEK nach Sabotage und Stromausfall in Berlin

Nach der Sabotage und dem großflächigen Stromausfall in Berlin hat der Mittelstandsverband BVMW ein spezielles „Krisen-SEK“ für Angriffe auf kritische Infrastruktur gefordert. Verbandspräsident Christoph Ahlhaus sagte den Funke-Zeitungen, es dürfe nicht länger auf das Prinzip Hoffnung gesetzt werden. Es brauche spezialisierte Reaktionskräfte, die im Ernstfall sofort einsatzfähig seien, um die Folgen schwerer Attacken für Unternehmen so gering wie möglich zu halten.

Der CDU-Wirtschaftsrat bezifferte den volkswirtschaftlichen Schaden durch den Stromausfall auf eine dreistellige Millionenhöhe

Alexander Dobrindt (Archiv)
Politik Inland

Dobrindt will nach Berliner Anschlag mehr Überwachungsbefugnisse

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt nach dem Anschlag auf Stromleitungen in Berlin und einem Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“ vor einem Erstarken des Linksterrorismus in Deutschland. In der „Bild“ (Dienstagsausgabe) erklärte Dobrindt, nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden handele es sich um einen mit profunden Kenntnissen und dezidiert geplanten Anschlag

Aufgerissener Bürgersteig (Archiv)
Politik Inland

Koalition will kritische Infrastruktur besser schützen

Gesetzliche Vorgaben zum Schutz sensibler Daten geplant

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung will die schwarz-rote Koalition im Bund den Schutz sensibler Daten zur kritischen Infrastruktur in Deutschland gesetzlich vorschreiben. Der SPD-Digitalpolitiker Johannes Schätzl erklärte dem „Handelsblatt“, angesichts der grundsätzlichen Bedrohungslage bestehe dringender Handlungsbedarf

Markus Söder (Archiv)
Politik Inland

Lang lobt Social-Media-Präsenz von Söder

Grünenpolitikerin lobt Social-Media-Auftritt von Markus Söder

Grünenpolitikerin Ricarda Lang hält die Social-Media-Präsenz von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für vorbildlich. Sie sagte dem „Spiegel“, Söder beherrsche die Kunst, Nähe über den Lebensstil herzustellen

Bodo Ramelow (Archiv)
Politik Inland

Ramelow zieht Lehren aus politischen Angriffen im Netz

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) hat zum Jahreswechsel nach eigenen Worten eine persönliche politische Lehre für 2025 gezogen. Er habe gelernt, „immer neu nachzudenken, woher die Angriffe kommen und ob es eher Satire oder böswillig ist“, sagte Ramelow dem Nachrichtenportal „Watson“ am Dienstag

Frau mit Telefon (Archiv)
Vermischtes

Telefon weiter beliebteste Methode für Neujahrsgrüße

Telefon bleibt wichtigster Weg für Neujahrsgrüße

In Deutschland werden Neujahrsgrüße überwiegend telefonisch übermittelt. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom gaben 87 Prozent der Befragten an, zur Jahreswende zum Telefon zu greifen und ihre Neujahrsgrüße auf diesem Weg zu übermitteln

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