Umfrage: Mehrheit befürwortet Abschaffung der Acht-Stunden-Regel
Die Mehrheit der Deutschen zeigt sich offen für eine Reform der täglichen Arbeitszeitgestaltung
Die Mehrheit der Deutschen zeigt sich offen für eine Reform der täglichen Arbeitszeitgestaltung
Die Union plant, Fehlanreize beim Teilzeitanspruch in Deutschland zu überprüfen. Hintergrund ist die Debatte über „Lifestyle“-Teilzeit
Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, fordert die Abschaffung von Minijobs zugunsten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen
Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für Pläne, das Rentenniveau infrage zu stellen. Dies gefährde laut Audretsch die Altersabsicherung von Frauen
Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der EU
Die Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsflügels, Gitta Connemann, hat sich erstmals zu einem umstrittenen Antrag ihrer Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) geäußert. Der Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ sollte auf dem bevorstehenden Bundesparteitag der Christdemokraten zur Abstimmung gestellt werden, wurde jedoch von der Parteispitze scharf kritisiert.
Connemann erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass die Überschrift des Antrags besser anders hätte formuliert werden sollen. Sie räumte ein, dass das gewählte Wort eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Teilzeit erschwert habe
Kritik aus der SPD an CDU-Vorstößen zum Sozialstaat wächst. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig äußerte im „Tagesspiegel“ Entsetzen über die Angriffe der Union. Sie betonte den Einsatz der Arbeitnehmer, die nur bei tatsächlicher Krankheit zum Arzt gingen
Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek hat die Vorschläge des Wirtschaftsrates der CDU scharf kritisiert. Diese beinhalten die Begrenzung des Arbeitslosengeldbezugs auf zwölf Monate sowie die Abschaffung der „Mütterrente“ und der „Rente mit 63“.
Reichinnek äußerte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass die Vorschläge der Union wie ein „Tritt ins Gesicht der Mehrheit der Menschen im Land“ wirkten. Sie kritisierte, dass die Union den Wert der Menschen nur in deren Arbeitskraft sehe.
Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, warnte vor „Nebenkriegsschauplätzen“ in der Debatte über Sozialreformen. Er bezeichnete die Vielzahl an Vorschlägen als wenig hilfreich im Wahlkampf
CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder kritisiert die Vorschläge von CSU-Chef Söder zu einer Stunde Mehrarbeit pro Woche. Auch die Streichung von Zahnarztkosten als Kassenleistung, vorgeschlagen vom unionsnahen Wirtschaftsrat, lehnt er ab
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann lehnt die Forderung des CDU-Wirtschaftsrats ab, Zahnarztbesuche nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung zu finanzieren. Deutschland benötige eine Zukunftsagenda, erklärte er dem „Stern
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) lehnt Leistungseinschnitte für Leistungsträger ab
CSU-Chef Markus Söder fordert eine Stunde Mehrarbeit pro Woche. Ökonomen kritisieren diesen Vorschlag
Die Bundesregierung kommentiert den Streik im öffentlichen Personennahverkehr nicht. Tarifverhandlungen und Streiks seien Sache der Sozialpartner und verfassungsrechtlich geschützt, so eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums
Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber kritisiert den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, eine Stunde mehr pro Woche zu arbeiten
Die SPD kritisiert die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Stunde mehr Arbeit pro Woche