Busbahnhof St. Ingbert nach Grundreinigung aufgewertet – weitere Maßnahmen geplant

Glasdach gereinigt, Graffiti entfernt, Beleuchtung verbessert: Der Rendezvous-Platz soll sicherer und attraktiver werden

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Grundreinigung am Rendezvous-Platz in St. Ingbert sorgt für attraktiveren Aufenthalt und Nahverkehr

Der zentrale Busbahnhof in St. Ingbert wurde in der vergangenen Woche umfassend gereinigt und mit verbesserter Beleuchtung ausgestattet. Die Gesamtkosten beliefen sich laut Stadtverwaltung auf rund 20.000 Euro.

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Der Rendezvous-Platz in St. Ingbert – zentraler Knotenpunkt des örtlichen Busverkehrs – ist in der vergangenen Woche grundgereinigt und mit einer verbesserten Beleuchtung ausgestattet worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung handelt es sich dabei um das größte Maßnahmenprogramm seit dem Neubau des ÖPNV-Knotenpunkts im Jahr 2003.

Reinigung und Graffiti-Entfernung

Die Arbeiten umfassten mehrere Schritte und wurden von Fachfirmen durchgeführt. Die Firma Jakobs aus Rentrisch übernahm nach einer Ausschreibung die Reinigung der rund 625 Quadratmeter großen Glaselemente, die als Überdachung des Platzes dienen. Dabei kamen laut Mitteilung unter anderem Hochdruckreiniger, Schwämme, Bürsten und Schaber zum Einsatz. Die Reinigungsarbeiten waren auf etwa drei Tage angelegt. Parallel dazu entfernte die Firma Biltec Graffiti-Schmierereien von den Wandflächen.

Die Gesamtkosten für die Grundreinigung beliefen sich nach Angaben der Stadt auf rund 15.000 Euro. Für die verbesserte Ausleuchtung des Platzes fielen weitere 5.000 Euro an.

Osterferien bewusst gewählt

Da die Reinigungsarbeiten Beeinträchtigungen im Busbetrieb mit sich brachten, legte die Stadtverwaltung den Termin bewusst in die Osterferien. Im Anschluss soll die Stadtreinigung neu auftretende Verschmutzungen konsequenter und zügiger beseitigen.

Ortsrat hatte Verbesserungen gefordert

Vorausgegangen war dem Vorhaben eine Initiative des Ortsrats St. Ingbert-Mitte. Dessen Arbeitsgemeinschaft „Sicherheit und Ordnung“ hatte sich mehrfach mit dem Zustand des Platzes befasst und Verbesserungen beim Erscheinungsbild sowie der Beleuchtung gefordert – mit Blick auf das subjektive Sicherheitsgefühl der Nutzerinnen und Nutzer.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstützte das Vorhaben. In der Mitteilung wird er mit den Worten zitiert:

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass sich die Menschen, die den ÖPNV und unsere stadteigenen INGO-Busse nutzen, hier wohlfühlen und ein sauberes, gepflegtes Umfeld vorfinden. Auch wollen wir zukünftig durch eine bessere Ausleuchtung in den Abendstunden das Sicherheitsgefühl insbesondere bei Jugendlichen erhöhen.“

Weitere Schritte geplant

Ortsvorsteherin Irene Kaiser äußerte sich laut Mitteilung zufrieden mit der Umsetzung:

„Es ist wirklich unglaublich, was so ein geputztes Glasdach ausmacht und wie viel heller und freundlicher alles erscheint.“

Ihr Stellvertreter Fabian Roschy, zugleich Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kultur und Innenstadt“, kündigte weitere gestalterische Schritte an. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung solle eine Gestaltung der Wandflächen entwickelt werden – denkbar sei dabei auch die Einbindung von legalem Graffiti.

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