Saarbrücken weiht neugestalteten „Obstgarten“ auf dem Eschberg ein

Rund 240.000 Euro für barrierefreie Parkanlage im Stadtteil Eschberg

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Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat am Freitag die neugestaltete Parkanlage „Obstgarten" auf dem Eschberg offiziell eingeweiht. Die rund 9.000 Quadratmeter große Anlage wurde für etwa 240.000 Euro umgebaut und barrierefrei zugänglich gemacht.

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Saarbrücken – Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat am Freitag, 5. Juni, die neugestaltete Parkanlage „Obstgarten“ auf dem Eschberg offiziell eingeweiht. Die rund 9.000 Quadratmeter große Grünfläche wurde nach Angaben der Stadt zu einem barrierefreien Treffpunkt für Menschen aller Generationen umgestaltet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 240.000 Euro.

Neue Zugänge und Aufenthaltsbereiche

Der „Obstgarten“ liegt zwischen dem Kindergarten Eschberg, dem Seniorenwohnstift Egon-Reinert-Haus und der Kirche St. Augustinus. Laut Mitteilung der Landeshauptstadt stand bei der Neugestaltung die Barrierefreiheit im Vordergrund. Neue Zugänge – unter anderem vom Egon-Reinert-Haus und vom Saalepfad aus – sowie ein asphaltierter Hauptweg und eine neue Rampe an der Podesttreppe sollen auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen sicheren Zugang ermöglichen. Im unteren Parkbereich wurde zudem ein neuer asphaltierter Querweg angelegt.

Für die Aufenthaltsqualität wurden laut Stadt folgende Elemente neu installiert:

  • zwei Begegnungsplätze und ein Picknickplatz auf der oberen Liegewiese
  • zwei Liegebänke mit Fernblick
  • ein Senioren-Fitnessgerät
  • zusätzliche Sitzbänke und drei Hängematten
  • Fahrradabstellanlagen an den neugestalteten Eingangsbereichen

Historischer Hintergrund

Der Eschberg hat nach Angaben der Stadt eine jahrhundertealte landwirtschaftliche Geschichte. Bereits im Mittelalter wurde hier rund um den Eschberger Hof – urkundlich aus dem Jahr 1400 – intensiv Obstbau betrieben, begünstigt durch Buntsandstein- und Muschelkalkböden. Die Parkanlage blieb trotz der Urbanisierung im 20. Jahrhundert erhalten.

Um den historischen Charakter des Areals zu bewahren und die Biodiversität zu fördern, hat die Landeshauptstadt den vorhandenen Baumbestand durch neue Obstbäume und heimische Sträucher ergänzt.

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