Saarbrücken beteiligt sich am Samstag, 20. Juni, erstmals am bundesweiten Tag der Offenen Gesellschaft. Oberbürgermeister Uwe Conradt eröffnet die Veranstaltung um 11 Uhr auf dem Gustav-Regler-Platz vor der Stadtbibliothek. Das Programm ist kostenlos und richtet sich laut Mitteilung der Landeshauptstadt an alle Altersgruppen. Es endet um 14 Uhr.
Motto und Programm
Unter dem Motto „Tische und Stühle raus“ soll der Aktionstag ein Zeichen für eine demokratische Gesellschaft setzen. Oberbürgermeister Conradt wird in der Mitteilung mit folgenden Worten zitiert:
„Eine offene Gesellschaft lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, gerade auch dann, wenn sie unterschiedliche Sichtweisen haben. Der Tag der Offenen Gesellschaft lädt dazu ein, einander zuzuhören, neue Perspektiven kennenzulernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Mit dem Aktionstag setzen wir ein Zeichen für Demokratie, Respekt und ein offenes Miteinander in unserer Stadt, für Vielfalt, Zusammenhalt und Freiheit.“
Zu den geplanten Angeboten zählen
- Speed-Dating mit lebendigen Büchern: Saarbrückerinnen und Saarbrücker erzählen einander ihre Lebensgeschichten
- Musikalische Begleitung durch die Jazzcombo der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken
- Kinderangebot im grenzüberschreitenden Bücherbus BI-BUS der Stadtbibliothek
Bei schlechtem Wetter finden die Aktionen in der Stadtbibliothek statt.
Träger und Förderung
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Stadtbibliothek Saarbrücken, dem städtischen Amt für Gesundheit, Prävention und Soziales, der Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie der städtischen Musikschule durchgeführt. Gefördert wird der Aktionstag durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.
Workshop am Vorabend
Bereits am Freitag, 19. Juni, bietet die Stadtbibliothek von 16 bis 19 Uhr einen vorbereitenden Workshop an. Unter dem Titel „Wir müssen reden – Wie reagieren, wenn Vorurteile oder rassistische Parolen fallen?“ leitet Uwe Albrecht vom Adolf-Bender-Zentrum die Veranstaltung. Laut Mitteilung erarbeiten die Teilnehmenden Strategien für den Umgang mit Alltagsrassismus. Der Workshop soll die individuelle Handlungssicherheit stärken und zum Dialog ermutigen.


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