Der Regionalverband Saarbrücken untersucht erstmals systematisch die Nutzung der touristischen Velo visavis Radrouten. Seit März werden an ausgewählten Standorten auf den Strecken Frequenzmessungen durchgeführt, die von einem auf Fahrradanalysen spezialisierten Unternehmen durchgeführt werden.
Unterschiedliche Auslastung der Strecken
Nach ersten Zwischenergebnissen ist die Strecke rund um Saarbrücken-Güdingen besonders stark frequentiert. Dort wurden im Durchschnitt rund 1.000 Fahrradfahrende pro Tag gezählt. Deutlich geringer ist die Nutzung auf der Strecke durch den Urwald vor den Toren der Stadt: Hier waren zu Spitzenzeiten an Sonn- und Feiertagen nur rund 40 Menschen mit dem Rad unterwegs.
Der Erste Regionalverbandsbeigeordnete Norbert Moy ordnet die Zahlen wie folgt ein:
„Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad auf vielfältige Weise. Während klassische Radrouten weiterhin gefragt sind, steigt insbesondere das Interesse an sportlichen und naturnahen Strecken. Dass unsere Routen bereits heute bei Freizeit- und Tagesausflüglern in der Region so intensiv genutzt werden, bestätigt diesen Trend.“
Online-Befragung bis Ende August
Noch bis zum 30. August läuft zudem eine Online-Befragung, bei der es laut Mitteilung auch etwas zu gewinnen gibt. Teilnehmen können alle, die das Rad in ihrer Freizeit, im Sport, im Urlaub oder im Alltag nutzen. Ziel ist es nach Angaben des Regionalverbands, belastbare Daten zur Nutzung sowie den Bedürfnissen der Radfahrenden zu gewinnen. Darauf aufbauend soll das Angebot an Radrouten und Raderlebnissen weiterentwickelt werden.
Vor Ort haben bislang mehr als 120 Personen an fünf vollständigen und vier hitzebedingt verkürzten Befragungstagen an der Umfrage teilgenommen. Viele Radfahrende nutzen zudem die Möglichkeit, im Anschluss online an der Befragung teilzunehmen.
Teilnahme und Förderung
Die Teilnahme an der Online-Befragung „2 Räder. 1.000 Themen. Radfahren in der Region Saarbrücken.“ ist unter der Adresse agps.me/velovisavis möglich. Die Befragung wird im Rahmen des funktionalen Raums Eurodistrict SaarMoselle durch das EU-Programm Interreg Großregion gefördert.



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