Regionalversammlung verabschiedet Resolution zum Erhalt der Stahlindustrie

Gremium unterstützt einstimmig Kernforderungen der IG Metall zu Standorten und ökologischem Umbau

Regionalverband Saarbrücken

Die Regionalversammlung hat eine Resolution zur Stärkung der Stahlindustrie und zum Erhalt der Standorte im Regionalverband beschlossen. Der Antrag der Fraktion Die Linke wurde einstimmig angenommen.

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Die Regionalversammlung hat in ihrer jüngsten Sitzung eine Resolution zur Stärkung der Stahlindustrie sowie zum Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze im Regionalverband verabschiedet. Der Antrag der Fraktion Die Linke wurde einstimmig beschlossen.

Unterstützung für IG-Metall-Forderungen

Mit der Resolution unterstützt die Regionalversammlung nach eigenen Angaben ausdrücklich die Kernforderungen der IG Metall zum Erhalt der Stahlindustrie und zum ökologischen Umbau hin zu „grünem Stahl“. Im Mittelpunkt steht die Zukunft der Stahlstandorte Völklingen und Saarbrücken-Burbach, an denen nach Angaben der Mitteilung derzeit rund 5.550 Beschäftigte arbeiten.

Kernforderungen der Resolution

Zu den zentralen Punkten der Resolution zählen verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Transformation der Stahlindustrie. Demnach sollen bereits getroffene politische Zusagen und Vereinbarungen zum CO₂-Emissionshandel sowie zugesagte Fördermittel für den Umbau zu grünem Stahl Bestand haben.

Weitere Forderungen der Resolution umfassen

  • dauerhafte und wirksame Entlastungen bei den Strompreisen für energieintensive Unternehmen
  • stärkeren Schutz vor Billigimporten und unfairer Konkurrenz aus Asien
  • verbindliche Einsatzquoten für europäischen grünen Stahl
  • keine Nachteile für Unternehmen, die frühzeitig in Klimaneutralität investiert haben

Zurückweisung der AfD-Position

Die Regionalversammlung weist zugleich das Ansinnen der saarländischen AfD zurück, den Umbau der saarländischen Stahlindustrie auf „grünen Stahl“ zu stoppen. Mit der Resolution setzt sich das Gremium nach eigenen Angaben für den Erhalt der Stahlstandorte und Arbeitsplätze im Regionalverband sowie für eine ökologische Transformation der Branche ein.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen