Gesundheitsamt: Tigermücken-Funde in Saarbrücken nehmen stark zu

Schloss Saarbrücken, Bild: RVSB, Künstler: Christof Kiefer
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Tigermücken werden laut Gesundheitsamt zunehmend häufiger in Saarbrücken gefunden. Die Zahl der Funde steigt deutlich an

Zunahme der Tigermücken-Funde in Saarbrücken

In den vergangenen Wochen wurden dem Gesundheitsamt des Regionalverbands saarbrücken vermehrt Funde der Asiatischen Tigermücke​ im ⁣Stadtgebiet gemeldet. Mitarbeitende ⁣des Gesundheitsamtes und der Landeshauptstadt saarbrücken haben diese Funde bei Vor-Ort-Terminen bestätigt, zahlreiche Brutstätten identifiziert, ⁣die Betroffenen ⁣informiert und Fallen ⁢aufgestellt.Besonders betroffen ist das Wohngebiet am Staden, aber auch aus St. ‌Arnual wurden erneut einzelne Funde gemeldet. Im Wohngebiet am‌ Staden ​stieg die‍ Zahl der​ bestätigten Funde innerhalb kurzer Zeit auf einen zweistelligen Bereich.

Information und ⁣Prävention vor Ort

Um die betroffene Bevölkerung direkt zu informieren ​und zur Mithilfe aufzurufen, verteilt der ​Kommunale Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Saarbrücken aktuell einen neuen Infoflyer des gesundheitsamtes an die Haushalte im Wohngebiet am Staden. Der Flyer ​enthält Hinweise und bittet die Bürgerinnen und⁣ Bürger, in ihren Gärten nach⁤ möglichen Brutstätten zu suchen, mit Nachbarn zu sprechen und so gemeinsam ​eine ‌weitere Ausbreitung der tigermücke einzudämmen.

Empfehlungen zum Schutz vor Tigermücken

Neu im Flyer sind Informationen zum gezielten ​Einsatz von bti-Tabletten, einem biologischen Mittel gegen Mückenlarven,‌ das⁣ für Menschen, Tiere und⁤ Pflanzen ungefährlich ist. ⁤Diese Tabletten sind in ⁢Bau- und Gartenmärkten erhältlich und werden insbesondere dort eingesetzt, wo Wasseransammlungen nicht entfernt oder abgedeckt werden ⁤können, wie zum Beispiel in fest installierten Wassertanks. Der wirksamste Schutz bleibt jedoch, Brutstätten wie kleine Wasseransammlungen in Blumentopfuntersetzern, Ablaufrinnen‌ und Gießkannen​ vollständig zu beseitigen.

eigenschaften und Risiken der Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke ist sehr klein, tagaktiv ⁢und gilt als​ besonders‌ aggressiv, sodass ‌es Betroffenen kaum möglich ist, sich in ihren Gärten⁢ aufzuhalten. Sie⁢ ist an ihrer schwarz-weißen Musterung mit fünf weißen ‍Streifen an den Hinterbeinen und einem weißen ‍letzten Segment zu erkennen. Die Tigermücke kann tropische Krankheiten wie Dengue- und Chikungunyafieber übertragen, wie es⁢ bereits in Italien und Frankreich vorgekommen ist.

Kontakt und ‌weitere Informationen

zur Früherkennung möglicher Populationen wird empfohlen, bei Verdacht auf Tigermückenfunde ein aussagekräftiges Foto zur weiteren⁢ Bestimmung einzusenden. ‌Bei Fragen oder ⁤bei Funden im Regionalverband Saarbrücken können sich ⁤Einwohnerinnen und Einwohner per E-Mail an das Gesundheitsamt unter tigermuecke@rvsbr.de wenden. Weitere Informationen sowie den ‍aktuellen Infoflyer finden ⁤Betroffene und​ Interessierte online unter www.regionalverband.de/tigermuecke.


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