Gesundheitsamt Regionalverband Saarbrücken bietet reisemedizinische Beratung per Videochat an

Virtuelles Amt soll künftig auf Sozialhilfe-Anträge ausgeweitet werden

Regionalverband Saarbrücken

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken berät Bürgerinnen und Bürger ab sofort per Videochat zu reisemedizinischen Fragen. Eine Terminvereinbarung ist vorab erforderlich.

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Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken bietet ab sofort reisemedizinische Beratung per Videochat an. Bürgerinnen und Bürger können sich nach vorheriger Terminvereinbarung online mit Mitarbeitenden des amtsärztlichen Dienstes verbinden und ihre Fragen besprechen. Anfahrt und Wartezeit entfallen damit.

Browserbasierter Dienst ohne App-Installation

Der Dienst läuft browserbasiert. Das Herunterladen oder Installieren einer App oder eines Programms ist laut Regionalverband nicht erforderlich. Für Services, die eine Identitätsprüfung voraussetzen, muss das verwendete Endgerät jedoch über eine Kamera verfügen.

Die reisemedizinische Beratung ist weiterhin auch persönlich vor Ort oder telefonisch möglich. In allen Fällen ist vorab ein Termin per E-Mail oder telefonisch zu vereinbaren. Informationen und Kontaktdaten stehen unter www.regionalverband.de/reisemedizin bereit. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos.

Ausbau auf weitere Bereiche geplant

Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger kündigte an, das Angebot künftig zu erweitern:

„Mit der neuen Online-Beratung bei reisemedizinischen Fragen reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und zeitgemäßen Kommunikationswegen. Auch in Zukunft wollen wir solche digitalen Beratungsformate weiter ausbauen. So arbeiten wir bereits mit unserem Sozialamt daran, das Virtuelle Amt um eine Online-Beratung für Anträge auf Sozialhilfe zu erweitern.“

Parallel zum neuen Videochat-Angebot hat der Regionalverband nach eigenen Angaben bereits über 40 Antragsverfahren digitalisiert, die unter www.regionalverband.de/buergerdienste abrufbar sind.

Wann ist reisemedizinische Beratung sinnvoll?

Das Gesundheitsamt empfiehlt die Beratung insbesondere vor Reisen in tropische Gebiete. Reisende sollten sich über klimatische und hygienische Bedingungen informieren und ihren Impfschutz ärztlich prüfen lassen.

Nach Angaben des Regionalverbandes bestehen erhöhte Gesundheitsrisiken bei Reisen in tropische Regionen unter anderem für:

  • Schwangere
  • Kleinkinder
  • ältere Menschen
  • Personen mit Vorerkrankungen wie Herz- und Kreislaufschwäche, Bluthochdruck oder Diabetes
  • Personen mit chronischen Erkrankungen, die mit Immunschwäche einhergehen

Diese Risiken sollten laut Mitteilung individuell und sorgfältig mit einer Ärztin oder einem Arzt abgewogen werden.

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