Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Eine aktuelle Umfrage der ARD deutet auf einen knappen Ausgang der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März hin. das Meinungsforschungsinstitut Infratest befragte von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte.
Parteipräferenzen
Laut der Erhebung käme die CDU derzeit auf 29 Prozent, ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zu Februar. Die SPD läge bei 28 Prozent, ebenfalls ein Plus von einem Prozentpunkt. Die AfD würde 19 Prozent erreichen, unverändert gegenüber februar. Die Grünen kämen auf 8 Prozent, ein Rückgang um einen Prozentpunkt. Die Freien Wähler hätten 4,5 prozent in Aussicht, während die Linke auf 5 Prozent käme.Alle anderen Parteien, darunter die FDP, kämen zusammen auf 6,5 Prozent.
Wahlentscheidung und Regierungspräferenzen
Für 73 Prozent der Befragten steht die Wahlentscheidung fest. 12 Prozent könnten ihre Parteipräferenz noch ändern, während 15 Prozent zur Nichtwahl tendieren oder keine Neigung zu einer Partei erkennen lassen. In der Frage der künftigen Landesregierung wünschen sich 35 Prozent eine SPD-geführte Regierung, 32 Prozent eine CDU-geführte und 21 Prozent eine AfD-geführte Regierung.
Ministerpräsidentenwahl
Wenn die Befragten den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten,läge der SPD-Kandidat Alexander Schweitzer mit 38 Prozent vor dem CDU-Kandidaten Gordon Schnieder,der auf 21 prozent käme. Der AfD-Kandidat Jan Bollinger erhielte 8 Prozent. Bei einer Direktwahl zwischen Schweitzer und Schnieder würden sich 41 Prozent für Schweitzer und 23 Prozent für Schnieder entscheiden.
Zufriedenheit mit der Landesregierung
Mit der Arbeit der aktuellen Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP sind 46 Prozent der Befragten zufrieden. Mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer sind 44 Prozent zufrieden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende gordon Schnieder erreicht 23 Prozent Zufriedenheit,die grünen-Spitzenkandidatin Katrin Eder 20 Prozent und die FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt 19 Prozent.
Hinweis zur Umfrage
Die ARD betont, dass es sich bei dieser Umfrage um keine Prognose handelt, sondern um die politische Stimmung der laufenden Woche. die Sonntagsfrage misst aktuelle wahlneigungen und nicht das tatsächliche Wahlverhalten. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind daher nur bedingt möglich.











