Berlin prüft Kauf türkischer Raketen als Tomahawk-Ersatz

Flugabwehrraketensystem (Archiv)

US-Präsident Donald Trump plant, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Die Bundesregierung arbeitet mit Nato-Partnern an neuen Sicherheitslösungen für Europa. Dies berichtet die "Welt" unter Berufung auf Diplomaten von EU und Nato

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US-Entscheidung über Tomahawk-Marschflugkörper

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren.Die Bundesregierung arbeitet mit Nato-Partnern an neuen Sicherheitslösungen für Europa. Dies berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Diplomaten von EU und Nato.

Pläne für Rüstungskooperationen

Ein neuer Plan sieht vor, dass deutsche und amerikanische Unternehmen ab 2028 Tomahawk-Raketen in Deutschland produzieren könnten. Ein Vorbild ist das Joint Venture zwischen MBDA und RTX, das PAC-2-GEM-T-flugkörper für das Patriot-System herstellen soll.

Erwägungen zu türkischen Raketensystemen

Die bundesregierung prüft den Erwerb der türkischen Interkontinentalrakete Yildirimhan und der Hyperschall-Langstreckenrakete Tayfun-Block-4. Die Finanzierung könnte außerhalb des EU-Rüstungsprogramms SAFE erfolgen, möglicherweise durch bilaterale geschäfte oder eine Koalition europäischer Staaten.

Hintergrund und Entwicklungen

Im Sommer 2024 vereinbarten mehrere europäische Länder, konventionelle Waffensysteme mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometern zu entwickeln. Außenminister Johann Wadephul betonte die Bemühungen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Verteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich skeptisch über den Erwerb von Tomahawks.

Verlegung von US-Truppen

Ein Teil der US-Soldaten wird von Ramstein nach Rumänien verlegt, um auf die Bedrohung durch Russland zu reagieren. Der rumänische Stützpunkt Mihail Kogalniceanu soll zur größten Nato-Luftwaffenbasis ausgebaut werden. Die Zukunft der restlichen Soldaten bleibt unklar.

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