Veronika Grimm warnt vor staatlichen Eingriffen zur Spritpreissenkung
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat sich gegen staatliche Maßnahmen zur senkung der Spritpreise ausgesprochen. In einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ erklärte sie: „Von einem Tankrabatt sollte man unbedingt die Finger lassen.“
Knappheitssituation und globale Lieferketten
Grimm betonte, dass eine Preissenkung das falsche Signal sende, da aktuell eine Knappheitssituation bestehe. „Das weltweite Angebot wird deutlich sinken, 20 Prozent der globalen Öl- und Flüssiggastransporte gehen durch die Straße von Hormus“, erläuterte sie. Es sei wichtig, die Anreize zur Drosselung der Nachfrage hochzuhalten, um die krise nicht weiter zu verschärfen.
Staatliche Eingriffe und Generationenverantwortung
Grimm sprach sich grundsätzlich gegen staatliche Eingriffe in Krisenlagen aus und betonte die Notwendigkeit, den Menschen klar zu kommunizieren, dass der Staat nicht jedes Risiko absichern könne. Zudem warnte sie davor,Krisen auf Kosten der jungen Generation zu lösen. Diese sei bereits durch hohe Schulden und die Zweckentfremdung von Mitteln stark belastet. Der finanzielle Spielraum für zusätzliche Schulden sei begrenzt.











