Kritik am neuen Heizungsgesetz
Der Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP), Martin Sabel, hat das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung kritisiert. Er bezeichnete die Ankündigungen als Rückschritt gegenüber den bisherigen vorgaben.Dies führe zu Unsicherheit in der Industrie, so Sabel gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Forderung nach klarer richtung
Sabel betonte, die Politik müsse in den kommenden Jahren nachsteuern. Die Branche benötige eine klare Richtung, um Fachkräfte zu beschäftigen und Produktionskapazitäten auszubauen.stattdessen werde die Branche in eine Doppelgleisigkeit gezwungen.
Positive Aspekte der Förderung
Positiv äußerte sich Sabel zur geplanten Förderung neuer Heizanlagen wie Wärmepumpen. Er lobte,dass in der Heizungsförderung ein Zeichen der Kontinuität gesetzt werde,trotz Unsicherheiten über das Gebäudeenergiegesetz.
Geplante Änderungen im Heizungsgesetz
Nach den Plänen von Schwarz-Rot sollen die Vorgaben der Ampelkoalition, dass neue Heizungen zu mindestens 65 prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, entfallen. Auch das Verbot alter Heizkessel soll aufgehoben werden. Beratungspflichten beim Heizungskauf sollen ebenfalls entfallen. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern sollen nicht mehr zu einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet werden.
Einführung der grüngasquote
Für Bestandsbauten soll ab 2028 eine Grüngasquote von bis zu einem Prozent eingeführt werden, die regelmäßig angehoben wird. Neu eingebaute Gas- und Ölheizungen sollen ab 2029 einen Bioanteil von zehn Prozent haben. Bis 2040 soll der Anteil in drei nicht näher vereinbarten Schritten steigen. Die Heizungsförderung soll bis 2029 sichergestellt werden, und 2030 soll überprüft werden, ob die Klimaziele mit der Reform erreichbar sind.










