Neue Finanzierungsmöglichkeiten für Scout
Scott Keogh, Chef des US-autoherstellers Scout, kündigt neue Finanzierungsmöglichkeiten für die VW-Tochter an. laut Keogh war das Scout-Projekt von Beginn an darauf ausgelegt, strategische Investoren oder Partner zu gewinnen oder an die Börse zu gehen. Dies sagte er dem „Handelsblatt“.
Eigenständige Einheit und Außenkapital
Scout wurde bewusst als eigenständige Einheit aufgebaut. Außenkapital sei eine Option, die in Betracht gezogen werde. Keogh verwies auf US-Investmentfonds, die auf die „industrielle Renaissance“ der USA ausgerichtet sind, ohne konkrete Namen zu nennen.
Kritik und Kostensteigerung
Keogh begegnete der Kritik an den gestiegenen Kosten des Scout-Projekts. Diese waren zu Jahresbeginn von zwei auf drei Milliarden Dollar gestiegen. Keogh erklärte, die anfänglichen zwei milliarden Dollar seien eine Mindestzusage gewesen, um Fördermittel zu sichern. Das Gesamtbudget habe von Anfang an alle nötigen Kosten umfasst und sei vom VW-Konzern in Wolfsburg genehmigt worden.
Strategische Ausrichtung und Vorbestellungen
Volkswagen plant mit Scout, seinen US-Marktanteil zu erhöhen. Trotz interner Zweifel an der Notwendigkeit einer neuen E-Tochter in Zeiten sinkender Elektro-Nachfrage, betonte Keogh den Erfolg der Strategie. 87 Prozent der über 170.000 Vorbestellungen entfielen auf Trucks und SUVs mit Range extender. Dies sei eine „elegante, amerikanische Lösung“, so Keogh. Zudem sei die Produktion eines neuen Audi-Modells auf der flexiblen Scout-Plattform möglich.



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