Keine 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte der Länder
Die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst werden keine 1.000-Euro-Prämie erhalten. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) erklärte am Montag gegenüber RTL und ntv, dass alle 16 Bundesländer beschlossen haben, auf die Zahlung zu verzichten.
Wirtschaftliche Lage als Grund
Voigt betonte, dass in der aktuellen wirtschaftlichen Lage alle zusammenhalten müssten. Es sei schwer nachvollziehbar, dass diejenigen, die Steuern erwirtschaften, die Prämie nicht finanzieren könnten, während der Staat dies tun solle. Er forderte den Staat zur Zurückhaltung auf.
kritik an Entlastungsidee
Voigt kritisierte, dass die Entlastung der Bürger auf Unternehmen abgewälzt werde.Besonders für Mittelständler und Handwerker in Thüringen sei die Prämie nicht leistbar.Die gut gemeinte Entlastung werde zur Belastung, da die Rücklagen aufgebraucht seien. Nach Gesprächen mit dem Mittelstand sagte Voigt, dass viele Unternehmen die Prämie nicht zahlen könnten, was für große Unsicherheit sorge.


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